Titel:
Physik und medizinische Physik für Veterinärmediziner
Personen:
Giese, Werner Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN611177188/178/
Eine elektrolytische Zelle (Ionenpuffer plus
hineinragende Ableitelektrode) stellt die ei
gentliche Meßelektrode und die andere elek
trolytische Zelle stellt die Bezugselektrode
dar.
Die Ableitelektrode im Zentrum besteht aus
einem AgCl-beschichteten Silberdraht, der in
einen Puffer bestimmter Cl“-Ionen-Aktivität
hineinreicht. Abhängig von dieser Chlor-
Ionenaktivität geht CI“ von der Elektrode in
Lösung und erzeugt eine bestimmte Spannung
Ui (Galvani-Spannung). Auf der kugelförmi
gen porösen Glasmembran (Fritte) am unteren
Ende der Meßelektrode, die den Puffer und
die zu messende Lösung trennt, entsteht au
ßerdem eine durch H^-Ionen erzeugte Poten
tialdifferenz Ujj + .
Als Bezugselektrode neben der Meßelektrode
dient ein AgCl-beschichteter Silberdraht, der
in eine konzentrierte KCl-Lösung (3molare
KCl) reicht. Auch hier entsteht durch Cl“-
Ionen-Übergang von der Drahtelektrode in die
KCl-Lösung eine Galvani-Spannung (U2).
Die KCl-Lösung steht außerdem über ein
Diaphragma ionenleitend mit der Meßlösung
in Verbindung. Da K + und CI“ durch das Dia
phragma gleiche Ionenbeweglichkeit zeigen,
entsteht hier kein Diffusionspotential, wie
z.B. in Abb. 10-74.
Die zwischen den Drähten der Meß- und Be
zugselektrode durch Kompensation gemessene
Spannung U setzt sich jetzt aus der Differenz
der Galvani-Spannungen und der Meßspan
nung Uj_[ + zusammen.
U = (U 2 -U!) + U H +
U2 - Ui = Differenz der Galvani- Spannungen
Upj + = Messspannung (Diffusions
spannung von H + )

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