Titel:
Physik und medizinische Physik für Veterinärmediziner
Personen:
Giese, Werner Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN611177188/182/
168

Elektrik

Abb. 10-87b: n-p-n-Transistor-Verstärkerstufe

Ci ist der Koppelkondensator des Sig-
naleingangs, und C3 ist der Koppelkonden-
sator des Signalausgangs. Beide dienen dazu,
keine Gleichströme in die Verstärkerstufe
hinein- bzw. aus ihr herausfließen zu lassen.
Da Kondensatoren für Gleichströme einen
unendlichen Widerstand darstellen, sind sie
für diesen Zweck bestens geeignet. C2 dient

der Stabilisierung des Arbeitspunktes
(Spannung).

Ein links auf den Eingang des Verstärkers
oder der Verstärkerstufe (die von weiteren
Verstärkerstufen gefolgt sein kann) aufge-
brachtes Signal kommt rechts am Ausgang
verstärkt heraus. Die Signalverstärkung von
Transistoren kann von 10 bis 150 betragen.

So müssen die Millivoltsignale an den EKG-
Elektroden erst einem Verstärker zugeführt
werden, um im Voltbereich vom EKG-
Schreiber registriert zu werden.

Das gleiche gilt für das EEG (Elektroen-
cephalogramm) oder EMG (Elektromyo-
gramm).

Auch die mechano-elektrische Wandlung von
Schallereignissen im Mikrophon tritt zu-
nächst im Millivoltbereich auf und bedarf ei-
ner Verstärkung mit Kleinsignalverstärkern
und dann mit Leistungsverstärkern
(Leistungs-Transistoren), um durch Laut-
sprecher gehört zu werden.

Nicht mehr wegzudenken ist der Transistor als
Datenspeicher des Computers, der als Perso-
nalcomputer in der tierärztlichen Praxis oder
Klinik eine große Hilfe darstellt.

10.14 Wechselstrom und Wechsel-
spannung

Periodisch oder nicht-periodisch veränderliche
Strom- und Spannungsgrößen oberhalb und
unterhalb der Null-Linie nennt man Wechsel-
strom bzw. Wechselspannung.

Da definitionsgemäß der Anteil oberhalb der
Null-Linie positiv ist und der unterhalb der
Null-Linie negativ und die Null-Linie selbst
die Zeitachse bildet, ändert sich mit der wech-
selnden Spannung (Strom) in bestimmten
zeitlichen Abständen die Polarität.

Es können Wechselspannungen erzeugt wer-
den, worunter die Sinus-, Rechteck-, Drei-
eck- und Sägezahnform die bekanntesten sind
(Abb. 10-88).

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