Titel:
Physik und medizinische Physik für Veterinärmediziner
Personen:
Giese, Werner Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN611177188/84/
Andere Manometer verwenden hierzu piezo
elektrische Kristalle oder Dehnungsmeß
streifen (siehe dort).

6.2.4 Partialdrucke und die phy
sikalische Löslichkeit von
Gasen
6.2.4.1 Partialdrucke

PO, = — -1013
2 100

P0 2 =212,7 hPa
(Partialdruck des Sauerstoffs in atmo
sphärischer Luft)

PN 2 _ 78
“piT'iöö

In einem Gasgemisch verhalten sich die Par
tialdrucke der einzelnen Gase wie die anteili
gen Partialvolumina.

Pi = Vi
P2 V 2

78
PN, = 1013
100

p N ^ =790,14 hPa
(Partialdruck des Stickstoffs in atmo
sphärischer Luft)

pl 2 = Partialdrucke von Gas 1 und 2
Vi 2 = Partialvolumina von Volumen 1
und 2

Pc °2 _ 0,03
PL ^ WO

Alle Partialdrucke addieren sich zum Gesamt
druck, d.h. bei Luft zum Luftdruck pl.
Ebenso addieren sich Partialvolumina zum
Gesamtvolumen.
Da die Partialvolumina in der Regel in Volu
menprozent (O2 = 21 Vol %, N2 = 78 Vol %,
CO2 = 0,03 Vol %) angegeben werden, ad
diert sich das Gesamtvolumen zu 100 %.
Aus dem Gesagten folgt:
P0 2 = 21
PL 100
p L = 1013 hPa

Pco 2 -

0,03
100

•1013

Pco 2 = °> 3 hPa
(Partialdruck des C0 2 in atmosphärischer
Luft)

In der Lunge nimmt der Partialdruck von Sau
erstoff P02 von der atmosphärischen Luft über
die Alveolarluft bis zum venösen Blut in den
Lungenkapillaren einschließlich des Hämo
globins kontinuierlich ab. Darauf beruht die
Diffusionskette von 0 2 zum Hämoglobin.
Für C0 2 gilt exakt das Umgekehrte, weshalb
CO2 aus dem venösen Blut der Lungenkapilla
ren in die Alveolarluft und dann in die Aus
atmungsluft gelangt.

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