Titel:
Grundriss der Geschichte der Thierheilkunde
Personen:
Eichbaum, Friedrich Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN618743537/216/
des kranken Zustandes der Hausthiere« vertritt er die Anschauungen Schönleins, der
damals in Zürich lebte. Dasselbe gilt auch für die 1842 erschienene »Hippiatrik«.
In demselben Jahre erschien ferner von ihm eine Abhandlung über die Hundswuth,
1849 eine kleine Schrift über Veterinair-Semiotik und endlich 1854 eine spezielle
Pathologie. Nebenbei hatte er 1828 einen Leitfaden zur Beurtheilung des Pferdes,
sowie zahlreiche kleinere Artikel in der von ihm gegründeten Zeitschrift für Rindvieh
kunde, sowie in dem Schweizer Archiv veröffentlicht.
Anton Hayne:
geb 1786, gest. 1853. 1811 zum Korrepetitor am Wiener Thierarzneiinstitut ernannt,
erhielt er nach Wal ding er die Professur für Klinik und Pathologie. Seine Schriften
sind ziemlich zahlreich. Zu erwähnen sind: Untersuchungen über die Erkenntniss,
Ursachen, Behandlung der Entzündung und ihrer Uebergänge bei den nutzbaren
Haussäugethieren, 1831. Ferner »über Erkenntniss des Fiebers, 1836; die Seuchen
der nutzbaren Hausthiere, 1844. Handbuch der sporadischen und seuchenartigen
Krankheiten der Hausthiere, in der zweiten Auflage unter dem Titel: Handbuch der
Zoopathologie und Therapie. Hayne schlug vor, den Dummkoller durch Anbohrung
der Riechkolben zu heilen.
Fr. A. Körben
Departementsthierarzt in Merseburg, gab 1835 ein Handbuch der Seuchen und
ansteckenden Krankheiten der Hausthiere heraus; ausser zahlreichen kleineren Ab
handlungen, die weiter unten gelegentlich aufgeführt werden sollen, erschien von ihm
1837 und 1843 eine specielle Pathologie, 1857 die Ernährung, Wartung und Pflege
der Hausthiere.
Werner Spinola:
geb. 1802 zu Driburg in Westfalen, gest. 17. Mai 1872 zu Berlin. Spinola, jedenfalls
einer der hervorragendsten Kliniker der in Rede stehenden Zeitperiode, hatte in Berlin
und Hannover studirt und von 1833 — 1869 als Lehrer der Pathologie und Klinik an
der Thierarzneischule zu Berlin gewirkt. Nachdem er 1836 eine »Sammlung von
thierärztlichen Gutachten, Berichten etc., herausgegeben hatte, verfasste er 1839 eine
Abhandlung »über das Vorkommen von Eiterknoten in den Lungen«, 1842 über die
Krankheiten der Schweine und in Kuers Magazin über Lungenseuche, 1844 über
die Influenza der Pferde, 1846 über die Rinderpest, 1856 endlich das grosse »Hand
buch der speziellen Pathologie und Therapie für Thierärzte.«
Chr. F. Fuchs:
geb. 1801, gest. 1871; hatte anfangs Medicin in Bonn, später Thierheilkunde in
Berlin studirt und wurde 1843 als Lehrer an die Thierarzneischule zu Carlsruhe berufen.
1842 gab er ein Handbuch der allgemeinen Pathologie der Haussäugethiere; 1843
eine Abhandlung über *die Frage der Ansteckungsfähigkeit der Lungenseuche dgs
Rindviehes, 1852 eine allgemeine Therapie, 1859 eine pathologische Anatomie der
Haussäugethiere heraus. Er übersetzte ferner Magne’s Diätetik in’s Deutsche.
C. W. Vix:
geb. 1802 zu Giessen, gest. 1867; Vix hatte in Hannover und Wien Thierheilkunde,
von 1824—26 in Göttingen Medicin studirt. Nachdem er hierauf Frankreich, einen
Theil von Spanien, die Niederlande bereist hatte, wurde er 1828 als Kreisthierarzt
und Privatdocent an der Universität Giessen angestellt. Ausser zahlreichen Ab
handlungen in seiner »Zeitschrift für Thierheilkunde und Viehzucht«, von denen
namentlich der »Versuch einer neueren auf physiologische und pathologische Beobachtung
beruhenden Entzündungslehre«, 1848, »Zoopharmaco-dynamische Sätze« 1850 hervor-

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