Titel:
Theoretisch-practische Anleitung zur Ausübung des rationellen Hufbeschlags
Personen:
Dominik, Fr. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN632093080/81/
II. Theil.

III. Abschnitt:
Der HusbescMag.
Wir kommen nunmehr zur praktischen Anwendung dessen, was
wir in den vorhergehenden Abschnitten gelernt haben.
Dem eigentlichen Beschläge des Pferdes muss eine eingehende
Prüfung des zur Schmiede gebrachten Pferdes vorangehen. Man
besichtige dasselbe auf einem möglichst ebenen Boden, auf den das
Pferd, auf allen 4 Füssen gleichmässig stehend, hingestellt wird,
zunächst von der Seite und frage sich, welche Schenkelstellung
das Pferd hat, ob es unterständig oder vorderständig, stumpf- oder
spitzgewinkelt ist, betrachte den Huf ganz genau, ob das Verhält
nis der Zehen- zur Trachtenlänge der Schenkelstellung entspricht
und ob derselbe gesund oder krank ist.
Hierauf trete man vor das Pferd und betrachte es von vorn,
stelle die Richtung der Gliedmaassen von vorn fest, ob sie boden
weit, bodenenge oder diagonal ist, mache sich darauf ein Bild,
wie die Natur den Huf der Stellung gemäss zugerichtet hätte, wenn
dieselbe an ihrer Arbeit nicht durch das aufgeschlagene Hufeisen
verhindert worden wäre und prüfe, in wiefern der Huf, wie wir
ihn sehen, mit diesem Bilde übereinstimmt. Dann hebe man die
Füsse auf und stelle fest, ob die Hufe der engen , oder der weiten
Gattung angehören.

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