Titel:
Über die verschiedenen Arten der Schafräude, deren Ursachen, Verhütung und Heilung
Personen:
Brennecke, Wilhelm Heinrich Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN632571853/14/
Thiere. Er besteht anfänglich in kleinen, «ine klare,
wässerig«, nicht sehr fressende Flüssigkeit enthaltenden
Bläschen, welche bald in einander laufen, nachher
aufplatzen und eine dicke Kruste bilden. Diese
Kruste fällt endlich ab, es quillt auf der Stelle
wieder eine klare, nicht fressende Feuchtigkeit au«,
welche sich bald wieder in «ine ähnliche Kruste ver«
wandelt, wobei übrigens ei» solche« Thier voUkome
wen gefimd ist.
Dir KopfrLude ist vielleicht gar nicht, ober
doch nur in einem sehr geringe« Grade ansteckend.
Man findet sie hier in vielen Heerden, jedoch im»
wer nur einzeln und sparsam vor, und nie wird
«ine Heerde allgemein damit behaftet.
Z» einem hier nahe gelegenen Dorfe kan»
Wan diesen Ausschlag fast zu allen Zeiten, jedoch
immer nur einzeln und sparsam beobachten, mW
man weiß dort gewiß, daß diese Thier«, wenn sie
auf eine andere Weide gebracht werden, solchen
Ausschlag oft von selbst verlieren.
Der Landmann achtet eine solche unbedeutende
Krankheit wentg, um so weniger, da sie beim Ver»
kauf kein Hinderniß macht, und er selbige auch
sehr bald und leicht zu heilen weiß.
Der Ausschlag erstreckt sich nie weiter, als auf
die genannten Theile, und nach sorgfältig ringe»
sammeltet Erfahrung der ältesten Schäfer »nd

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