Titel:
Die Seuchen und Herdekrankheiten unserer Hausthiere
Personen:
Pütz, H. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN634229885/659/
lieh sichtbar ist, wird nur dann von der Gesetzesübertretung frei ge
sprochen, wenn er beweist, dass das Vieh innerhalb der 3 letzten Tage
in den gesperrten Kreis eingeführt worden ist, und dass er von diesem
Import dem Bürgermeister innerhalb 12 Stunden Kenntniss gegeben hat.
Art. 10. Es ist verboten, ausserhalb der nach Art. 1 gesperrten
Kreise nicht für die Schlachtbank bestimmtes Vieh zu besitzen, das
mit der Marke V, oder falls nicht der in Art. 2 angegebene Trans
portschein beim Bürgermeister abgeliefert worden ist, mit V V, ge
zeichnet tst.
Falls der Transportschein laut Art. 3 nach Ablauf des Termines
von 3 Monaten nach dem Transport vernichtet wird, gibt der Bürger
meister dem Eigenthümer, Inhaber oder Hirt hiervon Kenntniss.
Art. 11. Bei Aufhebung der in Art. 1 erwähnten Kreise wird
alles in demselben sich vorfindende Vieh durch den Bürgermeister
vorher mit einer zweiten Brandmarke neben der ersten versehen,
bestehend aus einem umgekehrten V (A). Das so gezeichnete Vieh
darf dann frei transportirt werden.
Art. 12. Kälber werden nicht geimpft, bevor sie das Alter von
3 Monaten erreicht haben.
Art. 13. Unser gegenwärtiger Beschluss tritt am fünften Tage
nach seiner Verkündigung im Staatsblatte und in der Staatszeitung
in Wirksamkeit. Unser Minister ist mit der Ausführung dieses Be
schlusses etc. etc. beauftragt.
Loo, den 17. August 1878.
Willem.
Der Minister des Inneren,
Kappeyne.
Ausgegeben den. 23. August 1878.
Der Justizminister:
H. J. Smidt.

Bundesgesetz über polizeiliche Massregeln gegen Viehseuchen.
(Vom 8. Hornung 1872.)
Die Bundesversammlung der schweizerischen Eidgenossenschaft,
in Betrachtung, dass zur Verhütung der Einschleppung und zur
Tilgung gemeingefährlicher Viehseuchen die Gesetzgebung der Kan
tone bei den heutigen Verkehrsverhältnissen nicht mehr ausreicht,
und in Ausführung von Art. 59 der Bundesverfassung;

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