Titel:
Beobachtungen und Erfahrungen über die Erkenntniß und Heilung der jetzt unter den Pferden herrschenden Druse
Personen:
Tennecker, Christian Ehrenfried Seyfert Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN638965357/27/
Druse zu thun hak, ist ein Fonkanell an der
Brust ein wahrer Probirstein zu nennen; denn
durch dasselbe wird es sich bald entscheiden, ob
man es mit einer noch heilbaren Druse, oder
dem Roh selbst, zu thun hat. Im erster« Fall
wird dadurch die chronische Entzündung der
Schleimhaut, die anhaltend kranke Reizbarkeit
derselben gewiß gehoben, der Ausfluß laßt nach,
die angeschwollenen Lymphendrüsen in dem
Kehlgang zertheilen sich und der vollkommene
Gesundheitszustand stellt sich wieder ein, dahin
gegen in dem zweiten Fall der Ausfluß fortdau
ert, dem nun sehr bald auch die ächten RoHge-
schwüre auf der Schleimhaut folgen, und wir
wissen daher in 1 j. Tagen bis 3. Wochen, wo
ran wir eigentlich sind und ob das Thier noch zu
retten ist, oder getödtet werden muß. Beson-
derö, wenn wir mit der Anwendung des Fonta-
»ells auch noch den Gebrauch von dem angege
benen Drusenpnlver und dem Anhangen des
Kohlenstaubes, wie es in dem Vorhergehenden
beschrieben worden ist, verbinden.
Endlich ist auch noch das Fontanell, als

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