Titel:
Bartlet's Pharmacopee
Personen:
Buchholz, Wilhelm Heinrich Sebastian WikipediaBartlet, John Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN646280066/9/
Diese Falle sind schwer zu heben. Auch kommt
biürveilcn den sechs bis sieben fahrigen Pferden
diese Geschwulst zwischen den zwey Beinen neben
den Ganasscn, und als denn werffen sie solche
durch die,Nase aus, und ihr Alter giebt zu erkew
ncn, daß es keine Rotzigkeit ist. Von dieser sal,
scheu Druse sind die Pferde kränker, als von der
Druse selbst; bisweilen sterben sie daran, wenn
man sie versäumt, und das Uebel verwandelt sich
in die Rotzigkeit, dervwegen wird ein grosser Fleiß
hicrbcy erfordert. Oft erfordert die Kur cinelan,
gere Zeit als drey Monat., Er (Soleysel) ver
gleicht die Druse mit den Kindsblattern, und es
seye eine Entladung derer in der Pferdcjugend zu
sammen gezogenen übcrflüßigen Feuchtigkeit. Die
wahre Druse entspringt gemeiniglich um das dritte
und vierte Jahr. Ost gehet sie nicht durch die Nase
sondern verschwindet durch die Transpiration.
Wenn ein Pferd die Drusen unvollkommen auege-
worfen, so geschiehet cs, daß selbiges hernach um
das sechste, siebende oder zchende Jahr seines Al
ters, falsche Drusen auswirft, woraus oft der wah
re Rotz entstehet, wenn diese Krankheit verabsäumet
wird. Am nützlichsten ist es, wenn die Druse
durch die Nasenlöcher ausgeworfen wird. Am be
quemsten werfen die Pferde die Drusen aus, wenn
sie auf der Wiese sind, doch ist das Graßfutter.
eben nicht das bequemste für drusigte Pferde.
a 3 Wenn

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