Titel:
Handbuch der praktischen Heilmittellehre ; Erster Band
Personen:
Tennecker, Christian Ehrenfried Seyfert Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN65756351X/27/
Einleitung in die Heilmittellehre überhaupt,
nach der ersten Auflage.
Diejenigen Dinge, welche vermöge ihrer Wirkung
eine heilsaine Veränderung in dem kranken thierischen
Körper hervor zu bringen im Stande sind, oder die,
nach einem Ausdruck der neuern Pathologen, nach che
mischen Gesetzen die verwandelte kranke Form und Mi
schung der thierischen Materie in eine gesunde verwan
deln, werden Heilmittel genannt. Genau genommen
sind alle Dinge, die auf den thierischen Körper wirken
und von dem Arzt auf eine zweckmäßige Art zu der
Entfernung der Krankheiten gebraucht werden können,
Heilmittel: allein eS ist einmal Convention, die Mittel,
welche der Arzt gebraucht, in gewisse Klassen abzuthei
len, ob man sie gleich von den übrigen Körpern durch
keine scharfe Gränze unterscheiden kann.
Die Wissenschaft, welche sich mit ihnen beschäftigt
sie gehörig ordnet und ihre Wirkungsart und Anwen
dung nach dem unö bekannten Erscheinungen bestimmt,
heißt die Hcilnnttcllchre (Matern mcdica).
In ausgebreitetem Verstände setzt diese Wissenschaft
die Natur, welche die Eigenschaften der Gegenstände
lehrt, die chemische Zerlegung, welche ihre Bestandthei
le entfaltet und die Physiologie und medizinische Patho
logie, die unö ihre Wirkung nach den Gesetzen der Le
benskraft und der Chemie im thierischen Körper, so
wie die Ursachen ihrer Anwendung bekannt macht, zum
voraus. In dieser weitläuftigen Wortbedeutung zerfällt
die Materia medka in folgende Unterabtheilungtn.
4. In den Ursprung der einfachen Mittel, oder
in die Naturlchrc derjenigen natürlichen Körper, die

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