Titel:
Sammlung von Abhandlungen für Thierärzte und Oekonomen ; Viertes Bändchen
Personen:
Viborg, Erik Nissen Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN72375263X/17/
brauche Bey dem Wiehern der Hengste wählte man
Königs, nach ihrem Tritt regierte man Staaten, und
führte Armeen an. Das weiße Noß war der Thron,
auf welchem der Volksbeherrschcr vcr seinen gehorchen»
den Schaaren sich am liebsten sehen ließ; auf ihm er»
theilte der Feldherr seinen fürchterlichen Befehl zum
Kampfe.
Der älteste unter den Profan »Historikern, Hero»
dot von Halikarnaß, erzählt UN«, daß der Stifter der
persischen Monarchie, der mächtige Cyru«, auf seinem
Zuge Nack Babylon, weiße Pferde mit sich geführt habe,
die vom Volke als heilig angesehen worden.
Kann man glauben, daß Darin« Hysta«p!s, einer
der sieben Verschwornen wider den Pseudosmerdi«, den
Persischen Thron erhielt, weil sein weißer Hengst zuerst
wieherte, so läßt e« sich leicht erklären, weswegen er
die weißen Pferde so hoch schätzte, daß die südlichen Be»
tvohner von Kleinasien ihm eine jährliche Abgabe von
3 60 Pferden, die weiß geboren seyn sollten, entrichten
mußten.
Der mächtige und stolze, aber zugleich unwekse und
feige Terxe« ward, da er mit seinem zahlreichen Heere
in Griechenland einrückte, von einem Jupiter begleitet,
dessen Wagen acht schneeweiße Pferde zogen.
Kaiser Vespasians Cratthalter im Belgischen Gal
lien , der berühmte und staarskluge Tacitus erzählt un«
in seinem Ducht über die Gebräuche und Sitten der
Deuischen, daß die wclßqebernen Pferde diesem Volke
heilig waren. Skuttereien von dieser Farbe wurden
A r für

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