Titel:
Sammlung von Abhandlungen für Thierärzte und Oekonomen ; Viertes Bändchen
Personen:
Viborg, Erik Nissen Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN72375263X/29/
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tzlutterevcn davon in Dännewark, Hannover, Preus
sen und Sachsen hatte.
Die feinhaarige, ja mristenkheils kahle Haut, die
den Mund, die Augen und GeschiechtSthcile der weiß»
gebornen Pferde umgiebr, ihre ausgezeichneten Mus
keln und Sehnen, und das hohe Alter, welches sie er
reichen können, sind Zeugen ihres Adels + ) Ihre
ovalen Hufe deuten auf ihren orientalischen Ursprung,
und ihre schöne Bildung zeugt von ihrem persischen
Blute.
Ob sie gleich mit ihrer weißen Farbe das Auge blen
den, so sind sie doch keine Kakelaken. — Sie sind
stark und kraftvoll. Ihr weißes Haar fchiizr sie als
ein schlechter Wärmeleiter, gegen die brennenden Son»
nenstrahlen, und vermittelst ihrer braunen Regenbogen»
haut können sie selbst gegen die Sonne an sehen.
Nur in ihrer Jugend zeigen sie sich etwas schwäch
lich. Sie erreichen auch spät ihre Reife; erst in ih
re»» sechsten und siebenten Jahre haben sie ihre voll
kommene Stärke, allein dies ist eine gemeinschaftliche
Eigenschaft aller Thiere, die ein hohes Alter erreichen.
Die weißgebvrnen Pferde sind überaus feurig, und
werden sehr leicht bey dem geringsten Anspornen in Be
wegung gesetzt.
Zhk

*) Das weißgebvrne Dienst- Pferd, »pefches der Feld-
rnarschall Graf SvIrikof im Anfange des siebenjähri
gen Krieges ritt, lebte noch den 2ü. Iulii 1795 aus
dein Gute Linvol» in der Rühe von Petersburg.

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