Titel:
Sammlung von Abhandlungen für Thierärzte und Oekonomen ; Viertes Bändchen
Personen:
Viborg, Erik Nissen Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN72375263X/30/
Ihr Wiehern ist so durchdringend, und so eigener
Art, daß man sie, ohne sie zu sehen, daran erkennen
kann.
ES ist wohl kein« gewagte Vermuthung, wenn
man annimmt, daß diese zuleht angeführten beyden
Eigenschaften von den Vollkommenheiten, die sie in der
Vorzeit durch ihren göttlichen Gebrauch erreicht haben,
herstammen.
Die Priester legten beständig einen großen Werth auf
diejenigen Hengste, welche beym geringsten Wink die mei
sten Tritte machten, mit ihrem Geschrey die heiligen
Haine durchschallen konnten, und die überhaupt sehr
zum Wiebern geneigt waren. Dergleichen Hengste
wurden stets zur Zucht vorgezogen, kein Wunder also,
daß diese Vollkommenheiten erblich und der Race eigen
wurden.
Als starke und kraftvoll« Thiere unterwerfen sie
sich nur mit Füglichkeit dem Willen des Menschen, wenn
sie mit Milde behandelt werden. — Bey den Berei
tern und Kutschern, deren Fahr-und Reitkunst allein
darin besteht, das Thier abzumatten, um es folgsamer
zu machen, sind die weißgebornen Pferde als sehr bos
haft und halsstarrig bekannt.
Die Pferde, die in den dänischen Staaten von
weißgebornen Hengsten gefallen sind, haben sich in al
ler Hinsicht ausgezeichnet, und sind mit unerhörten
Summen von ; bis i aoo Rkhlr. bezahlt worden, wel
ches

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