Titel:
Praktische Arzneimittellehre für Thierärzte
Personen:
Hertwig, Carl Heinrich Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN734635443/257/
benutzen; er sieht aber diesem Mütcl iu der tonischen
"Wirkung etwas nach.
Weil der Hopfen sehr schwer zu pulvern ist, so
giebt man ihn nicht in Pillen und Latwergen, sondern
am besten im Aufguss oder in einer gelinden Abkochung
(1 bis 1* Unze auf 1 Pfund Wasser).
13. Gundermann, Erdcphcu. Herba Hcderac Icrrcstris.
§. 215.
Das Kraut ist gewürzhaft bitter, jedoch beides nur
in einem gelinden Grade; cs ist überhaupt das schwäch
ste Mittel von den bisher genannten aromatisch bittern,
und wird deshalb auch sehr wenig benutzt. Es wirkt
der Schafgarbe ähnlich und kann wie diese, jedoch in
starkem Gaben angewendet werden.

Drille Klasse,
Adslringircnde oder zusammenziehende
A r z n c i m i 11 e 1.
QHcdicamcn ta adstringentia.)

Begriff, Wirkung und Anwendung dieser Mittel im Allgemeinen.
§. 246.
Zu den adslringirenden Mitteln kann man im weite'-
slcu Sinne alle diejenigen rechnen, welche bei ihrer Ein
wirkung auf thierische Weichgebilde eine Zusammen
schrumpfung derselben, und auf der Zunge eine herbe,'
zusammenziehende Empfindung hervorbringen, t Diese
Eigenschaft besitzen: a) viele Pflanzen und Pflauzentheile,
in denen ein eigenthümlicher zusammenziehender
Stoff oder ein sogenanntes adstringirendes Prinzip
enthalten ist; b) die meisten Säuren, besonders in ei-

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