Titel:
Handbuch der Veterinair-Chirurgie
Personen:
Dieterichs, Joachim Friedrich Christian Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN741105519/589/
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wickeln, daß er nicht tiefer als ungefähr 2 Zoll tief, ein
gestoßen werden könne.
§. 60.
Lafofse empfiehlt, nur einen Theil des Wassers
mit Einemmale abzuzapfen, und das abgezapfte Wasser
durch halb so viel eines lauwarmen Wundkräuter-Decocts,
welches durch die Röhre in die Brusthöhle eingespritzt
wird, za ersetzen, nach einigen Stunden diese Operation
zu wiederholen, bis alles Uebrige entleert ist, und dann
zuletzt die Einspritzung noch einmal zu wiederholen und
wieder ausfließen zu lassen, die Röhre nun wegzunehmen
und die Genesung im Uebrigen der Natur zu überlassen. —

Siebentes Kapitel.
Von dem Panzen- oder Flankenstiche bei auf
geblähetem Rindviehe und bei Pferden.
§. 61.
Der Panzenstich beim Rindviehe besteht in einer Ope
ration, bei welcher man einen Trokar sammt der Hälse
an einer, unten näher zu bezeichnenden, Stelle durch die
Hinterleibwandungen in den, durch Gasarten ausgedehn
ten, Wanst (Panzen, rumen) der wiederkäuenden Thiere
einstößt, und nach der Entfernung des Trokars die im
Wanste enthaltenen Gasarten, durch die Hülfe des Tro
kars, ausströmen läßt. —
§. 62.
Das Aufblähen oder die Trommelsucht (tympanitis)
ist eine Krankheit, welche gewöhnlich nur durch den Ge
nuß eines sehr saftreichen, nahrhaften Futters entsteht,

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