Titel:
Preisschriften über die Rindviehpest und ihre Cur
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z. 78.
Das Herumjagen der Thiere auf dem
Hofraume und das Peitschenknallen, wodurch die
Thiere in viele Furcht gesetzt werden, muß man
nie, vieiweniger hier gestatten: die Thiere werden
unter guter Aufsicht sich selbst überlassen.
§- 79-
Die Vorbauungsmittel der quaksal-
bernden Viebärzte, ste haben Namen wie sie
wollen, verabscheue man gänzlich und wende
hingegen nur jene an, welche die Landesge-
sehe, von wissenschaftlichen Thierärzken
anempfohlen, verordnet haben. — Schwa»
che und kranke Thiere, wenn sie auch nicht
den Anschein von der Ansteckung haben, darf ein
Besitzer in dieser Zeit in seinem Stalle nicht dul
den, sondern er muß sie entweder tödten lassen,
oder wenigstens von seinen gesunden Thieren emfer-
nen.j
§. 8°.
Zu den leicht verdaulichen Nahrungs
mitteln rechnet man dieRüben, Möhren, Erd
birnen, Runkelrüben, das Kraut, den Kohl,
die Kohlrabi, u. dg., welche man rein abgewa-
schen kochen, mit Salz vermengt, und mit vie
lem Wasser verdünnt, genießen laßt. DasStein-
falz, welches sich immer vorzüglicher in seinen
Wirkungen gezeigt hat, ist dem gemeinen Kü
chen salze vorzuziehen, und es greift wegen seiner
sauren, flüchtigen Bestandtheile weit mehr ein, hat
eine einsaugende verflüchtigende Kraft und beugt
des-

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