Titel:
Preisschriften über die Rindviehpest und ihre Cur
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN752165666/63/
schen Encyclopädie, i. und j. Auflage anempfoh-
kn, und wie solches auch die Schriften der Leipziger
ökonomischen Societät durch mitgetheilte Er
fahrungen bestätigen. — Man hat die Thiere bey der
Stallfütterung ganz in seiner Gewalt, schuht sie
vor vielen Ungemächlichkeiten, die mit dem Werde
gänge verbunden sind, und hält sie daher vor man
cher Mittheilung von Krankheit sicher. Ferner soll
ten die Landleure gar nicht mehre res Vieh halten,
als sie wirklich — auch bey schlechten Jahrgängen —
vollkommen ernähren könnten. Die Einbrin
gung von fremden Orten her zu verhindern, sollten
auf den Haupteinbruchs.Stationen Thierarzke an-
gestellt seyn, das fremde Vieh genau untersuchen,
und — wenn eö verdächtig scheint-— einige Zeit
auf beschrankten Plähen und in solchen Schuppen stehen
lassen, weil die verordneten Gesundheits-
passe und die andern Anstalten nicht völlig
hinreichend sind. —Beym Ausbruche der Pest wä
ren Krankenställe mit vorgesehten Thierärz
ten von Wichtigkeit, wozu die bereits vorgeschlagenen
Kreisthierärzke am schicklichsten wären, da sie
die Verfassung ihres Kreises, die Landleute, u. d. g. m.
besser kennen müssen, als die fremden, die herbey ge-
holt werden, und nicht mit dem Lokale bekannt sind. —-
Der Genuß des frischen oder getrockneten Sauer
ampfers; der Gebrauch der Berberisbeeren; die
Ablöschunq der harten Holzkohlen indem gewöhn
lichen Tränkwasser; oder die Zumischung der
gepulverten Holzkohlen zu den gewöhnlichen
Futterarten.Der Honig verdient noch, daß
ich ihn vorzüglich anempfehle, was ich wegen
der jetzigen T heurung, besonders hiesigen Orts, nicht

Anschrift

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Hochschulbibliothek
Bünteweg 2
30559 Hannover
Kontakt

Tel.: +49 511 953-7100
Fax: +49 511 953-7119

E-Mail senden


Datenschutzerklärung

Partner

:
version: intranda viewer - a0c7c66