Titel:
Pflichten gegen die Thiere
Personen:
Zagler, J. J. Wikipedia
PURL:
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dein Vieh, noch der Fremdling, der in deinen Thoren ist.
5. Mos 5, 13, ,4. Vergl. 2. Mos. 23, ,2. und 2. Mos.
20, 0, 10.
Seid barmherzig, wie euer Barer im Himmel barmherzig
ist. Luk. 6 , 3».
Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht an
Opfer. Math. «, *3.
Herr! du hilfst beiden, Menschen und Vieh. Ps. 36, 7.
Der dem Vieh sein Futter gibt, den jungen Raben, die
ihn anrufen. Ps. I >7, 0.
Kaust man nicht zwei Sperlinge um einen Pfenning?
Und doch fällt derselben keiner auf die Erde ohne euren Va
ter. Matth, io, 20.
Hast du Vieh, so warte sein. Sir. 7, 74.
Im <. Buche Moses ('23. Kap. T V.) lesen wir, daß ein
Jeder, der ein Thier unter seiner Last erliegen sieht, das
selbe aufheben und pstegcn soll, auch dann, wenn das Thier
Eigenthum seines Feindes wäre, und er seinen eigenen Vor
theil dabei versäumen wurde. Im b. Buche Moses (27. Kap.
4. V.) steht geschrieben, daß Jeder, der ein Thier auf dem
Wege fallen sieht, verbunden sei, demselben seine Hilfe nicht
zu entziehen, sondern ihm aufzuhelscn und es zu schützen und
zu schonen.
Noä, unzählige andere Stellen in der Bibel sagen un6
ebenfalls, daß es dem Menschen Pflicht ist, die Thiere gehö
rig zu pflegen, zu schonen, zu schätzen und auch zu lieben.
Wer Gottes Wort hört und auch befolgt, und im wahren
Geiste und in der Liebe, wie es das Christenthum gebietet
handelt, der kann kein Thier aus Leichtsinn oder Bosheit
guälen, zwecklos verstümmeln oder todten; er wird einsehen,
daß es eine große Frevelthat ist, das muthwillig zu zerstö
ren, was der Allmächtige erschaffen hat. Kein Mensch kann,
was die hl. Schrift deutlich beweiset. Gott gefallen, vor sei-
sem Angesichte als fromm und gerecht gelten, wenn er seine
heiligen Werke muthwillig. boshaft oder gleichgiltig vernichtet:
er begeht eine große Sünde, eine grausame Handlung, die
dem Schöpfer mißfallen muß, der uns durchaus nicht das
Recht einräumte und in seiner Ailgüte nicht einräumen konnte,
mit den Thieren nach Belieben grausam zu verfahren.
Gott hat den Mensche» zum Herrn der Thiere gemacht,
aber nur unter der Bcdingnlß, daß er seine Herrschaft ge
recht und mild ausübe. Daß Gott, welcher der Heiligste

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