Titel:
Geschichtliche Betrachtungen über die Pferderacen
Personen:
Ruhl, Ludwig Sigmund Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN766685098/150/
Die Couverture oder Wappendecke, bald von Sammt,
bald Seide u. s. w., muß nach dem Stoffe leichter oder schwe
rer gewesen sein, eine sammtene kann nicht wohl weniger ge
wogen haben als ......... 8 ft. 10 Lth.
Der Ritter und sein Gewicht muß begreiflich sehr ver
schieden gewesen sein, und nach der Persönlichkeit gewechselt
haben. Ein kraftvoller Mann in mittleren Lebensjahren und
etwas über Mittelgröße mag immer ein Gewicht von 180
bis 185 ft. ausgemacht haben.
Für den Helm Normännischer Bewaffnung ließ sich
das Gewicht nicht ermittlen. Wir wissen indeß, daß diese
Helme schwer gewesen sind, und nicht weniger als ein ganz
geschlossener Turnierhelin gewogen haben können: dessen Ge
wicht beträgt 8 ft.
Von Panzerhemden mit chaperons, deren zwei wirk
lich vorhandene gewogen wurden, hielt eins . . 14 ft.
das andere 23 ft.
Die Panzerhoscn nach obiger Bemessung müssen ge
wogen haben .......... 15 ft. 3 Lth.
Ein Paar Sporn, aus dieser Zeit, wogen ohne
Riemen 20 Lth.
Ein Schwerdt mit Scheide und Koppel . . 9 ft.
Das Gewicht des Schildes von dreieckiger Form, das
nothwendig stark sein mußte, läßt sich gleichfalls nicht ermittlen.
Die Schilde welche aus späterer Zeit vorhanden, und gewo
gen worden sind, ergaben außerordentlich verschiedene Resul
tate. Aus diesen ist in mittlerm Durchschnitt das Gewicht
eines Schildes berechnet zu . 8 ft.
Ein Dolch, oder sogenannter Misericorde mit Gürtel,
da er nicht immer am Schwertgürtel hing, sondern zuweilen
eine eigene Befestigung hatte, wog . . . 4 ft. 11 Lth.
Die Panzerhandschuh wogen 3 ft.
Zu all diesen fehlt noch das Gewicht der Unterkleider, des
Waffenrocks, des Helmschmucks, wo er vorhanden, vielleicht eines

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