Titel:
Einiges über edle Pferde
Personen:
Biel, Gottlieb Wilhelm Ludwig Friedrich Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN766717380/148/
Die Schrift des Herrn Gestüt - Aufsehers
G. G. Ammon.

jjiben hatte ich die Vorrede zu des Herrn Ammon’s
„Zucht und Veredlung der Pferde, Berlin 1818“ been
det, als ich die Ankündigung der oben erwähnten Schrift
desselben Herrn Verfassers erhielt. Da der Herr Ver
fasser pag. XXX. und XXXI. sagt: „England habe
den Rennen den hohen Stand seiner Pferdezucht, und
eine allgemein verbreitete Pferdekenntniss zu verdan
ken,“ so schloss ich daraus, dass der Herr Verfasser
mit dem Wesen der Englischen Pferdezucht ganz be
kannt sey, und dass das angekündigte Buch von prakti
schem Nutzen seyn würde. Ich verschrieb es mir daher.
Meine gefassten Hoffnungen aber sanken, da ich
folgende Stellen in der Schrift von 1818 lesen musste.
Pag. 30. „Ganz edel können nur die Pferde seyn,
„welche durch uralte Cultur und durch Reinzucht mit
„steter Hinweisung auf ihre Abstammung gezogen sind.
„Desshalb sind die Araber und einige andere Morgen-
ländische Rayen die besten, (!) und das Englische Voll
blutpferd steht ihnen nach, (!) dieses ergiebt sich so-
„wohl bei der Prüfung im Gebrauch, als auch in der
„Fortpflanzung“ (W).
Pag. 47. „Das Persische Pferd ist vom Arabischen
„sehr Verschieden, man findet es gewöhnlich grösser und
„von eleganterer Figur. Das Persische Pferd ist dahero
„mehr für die Parade, und das Arabische mehr für die

Anschrift

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Hochschulbibliothek
Bünteweg 2
30559 Hannover
Kontakt

Tel.: +49 511 953-7100
Fax: +49 511 953-7119

E-Mail senden


Datenschutzerklärung

Partner

:
version: intranda viewer - a0c7c66