Titel:
Einiges über edle Pferde
Personen:
Biel, Gottlieb Wilhelm Ludwig Friedrich Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN766717380/273/
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eme Bercehnung folgen za lassen, woraus hervorgeht,
dass der Staat durch Aufhebung der Militairgestüte,
nachdem er schon durch die Zinsen für das aus den
verkauften Pferden gehisste Capital seine Landbeschä
ler ankaufen kann, jährlich die grosse Summe von
800000 Fl. Conv. Mze. profitiren würde.
Die Rente von Mezöhegyes undBabolna zu 50,900
Joch oder 1450 Last ä6000 mR., von Radutz zu 30 T V
geographischen Quadratmeilen, von Biber Ossiach und
Nemoschitz, an welchen 3 letzten Orten sich 170—200
Mutterstuten befinden, so wie die Zinsen von den ver
kauften Inventarien an Ochsen, Geschirr, Instruments
rusticis etc., können wir nach dem Gesagten nicht nie
driger anschlagen, als zu der Summe von 565,OOOFI.
Hierzu noch der jübliche haare Zuschuss
231—246,000 Fl. 235,000Fl.
"800,000 Fk
Und was erhält der Staat für obige jährl. grosse
Ausgaben? Ohngefähr 400—460 Remonte- und Aus
schusspferde, da man die Landbeschäler und den frühe
ren Einschuss der Mutterstuten abrechnen muss, indem
die ersteren durch die Zinsen angekauft werden können,
und letztere bei Aufhebung der Gestüte unnütz sind.
Wir haben ziemlich viele Remonten aus diesen Gestü
ten gesehen, ein Theil war sehr gemein, der andere der
Art, dass es uns schwer geworden wäre, uns davon ein
beschreibendes Bild zn entwerfen, wenn wir nicht dazu
die sehr treffenden Materialien in der von Burgsdorf-
schen Schrift in der Beschreibung, wie ihm die Engli
schen Pferde erschienen sind, gefunden hätten.
Das Gesagte mag als Beitrag zur Erklärung der
traurigen Erscheinung dienen, dass so vortreffliche Institu
te, als die Landgestüte sind, trotz ihres langen Bestehens,
so wenig den billigen Erwartungen entsprochen haben.
Wir würden uns glücklich schätzen, wenn wir hier
durch die Aufmerksamkeit tüchtiger Staatsmänner auf
diesen in doppelter Hinsicht so wichtigen Zweig der

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