Titel:
Einiges über edle Pferde
Personen:
Biel, Gottlieb Wilhelm Ludwig Friedrich Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN766717380/307/
Sadi, Tochter der Hamdany, 1826. Schimmel, Hengst
vom Bairactar aus der Hamdany von 182 6.
Wenn ich das Ganze rekapitulire, so fällt mein Ur
theil also aus.
Die Pferde zeichnen sich durch guten Gang, reine
Knochen und Sehnen sehr vortbeilhaft aus. Die vor
treffliche Haltung, die unendliche Aufmerksamkeit und
die grossen Mittel, welche dein Gestüte zu Gebote ste
hen, lassen hoffen, dass die nothwendige Grösse und
Stärke bald erlangt seyn wird. Der immer grösser und
stärker werdende Nachwuchs berechtigt zu dieser Hoff
nung, und wird jeden Pferdeliebhaber erfreuen.
In dem Gestüte sind rin 30 Beschäler verwendet,
wovon man nur von 3 oder 4 die Nachkommenschaft
beibehalten hat. Solche grossartige Aufopferungen, —-
allerdings über die Kräfte eines Privatmannes, — ver
dienen Belohnung, und es ist daher doppelt erfreulich,
dass bis auf oben genannte 5 Originalstuten, die eige
ne Zucht bei weitem vorzüglicher ist, als der Urstamm.
Die Weidefläche dieser Gestüte wurde mir also
angegeben:
Weil an Weide, Morgen 500
Scharrenhausen, — 350
KI. Hohenheim, — 350
Morgen 1200.
Der Würtembergische Morgen hält Scheffel,
ä 60 □R., oder 390 £]R. Hainburgisch Maass.
Sehr interessant würde es ohnstreitig seyn, wenn
der König neben dem Arabischen Gestüte auch einen
Stamm Englischer Vollblutpferde cultivirte, und solche
ganz so hielte als die Araber. Dieses würde zu höchst
belehrenden Vergleichungen Anlass geben. Nach dem,
was der König am meisten zu schätzen scheint, würden
ohne Frage hiezu Hengste aus der Waltonfamilie am
besten conveniren, welche, gepaart mit gedrungenen Eng
lischen Vollblutstuten, bei der dortigen vorzüglichen

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