Titel:
Praktische Grundsätze die Pferdezucht betreffend
Personen:
Csekonics, Joszef Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN776184598/119/
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und gedeihlichste ist, welches die Unruhe, und Stellung
solcher Stuten nicht verkennen laßt; sollten jedoch unbe
hagliche Natur - oder andere Ereignisse dem Instinkt der
Stuten im Wege stehen, so sind unter sie ein und an
dere manigfarbige ihnen unbekannte Walachen zu lassen,
wo gewiß alle von der Natur zu»> Rossen mehr
disponirte'Mutterpferde sich dem Fremdling sogleich nä
hern , und die erlangte Reitzbarkeit deutlicher zu erkennen
geben werden, welche darauf dem bestimmten Beschäler
zur Belegung nach und nach vorzuführen sind , und
dieses so viel möglich in einem und dem nehmlichen Or
te , damit sie ihr Vorhaben mehr kennen lernen; der
Beschäler selbst muß ganz ausgebildet, volle 5Iahr alt seyn.

Bey der Beschalung ist es nothwendig, zu bestim
men, in welchem Alter eine junge Stute zugelassen wer
de, und wann die Bescbälung anzufangen sey; Letzteres
zu bestimmen, hangt meines Erachtens hauptsächlich von
der Widmung, und den Kräften der Mutter ab; daher
muß man trachten, daß jedes erzeugte Füllen im März,
und das Letzte bis halben höchstens bis Ende May bey
der Handbeschälung erscheine. Ganz eine andere Frage
ist die erstere, nehmlich in-welchem Alter die junge Stu
te dem Beschäler zugeführt werden können? Darüber
sind die Meinungen getheilt. — Die Meinige, nach der
ich mich stets verhalten habe, ist, eine junge Stute, wel

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