Titel:
Das Ganze der Schafzucht in Hinsicht auf unser deutsches Klima, und der angrenzenden Länder, insbesondere von der Pflege, Wartung und den Eigenschaften der Merinos und ihrer Wolle
Personen:
Petri, Bernhard Wikipedia
PURL:
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444

H. 613,
Von der hinfallenden Sucht.
Man trifft diese Krankheit auch unter den Scha-
fen an; das Thier wird taumelnd, fällt um, zappelt
mit den Füßen, etwa eine Minute, steht dann wieder
auf, und kommt nach und nach wieder zu sich. Man
weiß bisher noch kein Mittel; dieser Krankheit abzu
helfen. Die Schafe sind übrigens gesund, fressen, er
zeugen Junge und säugen sse wie die gesunden.
H. 6i3.
Vom Hodenbruch.
Dieser entstehet oft durch einen Stoß in die Wci-
che, die ein Bock von einem andern erhaltet; auch zu
weilen durch Anstrengung bey dem Kämpfen oder an
dere Zufälle.
Zuweilen verziehet sich der Hodenbruch von selb-
stcn wieder, welches jedoch ein seltener Fall ist, und
geschieht dieß nicht, so ist mir kein anderes Mittel be
kannt, als das Thier dem Schlächter zu übergeben.
Sechs und vierzigstes Capitel.
Von den äußerlichen Krankheiten.
H. 614.
Zwey sehr bewährte Mittel gegen die Schafraude.
Auch Herrn Walz, königl. würtembcrg. Landthier
arzt, hat sich nach jahrelangen Beobachtungen und Ver
suchen das Resultat ergeben, daß die Schafraude von
einem Jnsect entstehe, welches sich nur auf der Haut

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