Titel:
Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern
Personen:
Flörke, Heinrich Gustav Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN782178006/357/
geben werden, man nehme daher lieber gleich
einen erfahrnen Arzt zu Hülfe.
* -je
*
Von der Zucht und Wartung der
P f c r d e.
Von den Gestüten, oder Srucereyen *).
Bey einer nähern Betrachtung zerfallen die
Gestüte in folgende Abtheilungen, als:
in wilde,
halbwilde,
zahme,
Wrlicair- und
Landgestüre.
Ein wiloev Gestüt nennt man einen grö-
ßern oder kleinern Trupp Pferde beyderley Ge
schlechts, die, ihrer Willkühc und ihrem Instinkt
überlasse»^ in Hcerden vereinigt, Tag und Nacht.
Sommer und Winter in der Freyheit umher
irren, ihre Nahrung so wie andere in ver Wilv-
niß von unserer Sklaverey entfernt lebende
Thiere selbst suchen, sogar des Winters mit
dem Grase, mit dem Moos vorlieb nehmen, wel
ches sie sparsam unter dem Schnee mit den
Hufen hcrvorscharren, die weder gehütet noch ge»
pflegt, sondern nur in einen, viele Meilen wei
ten Umkreis von ihren Besitzern eingeschränkt
werden, denen man weder Unterftandö- noch
Schutzhütten vor den heftigen Einwirkungen
der Kälte, und den brennenden Strahlen der
Sonne baut, die in kerne Abtheilungen weder
nach
*) Man sehe Herrn von Tennecker's vereinigte Wissen
schaften der Pferdezucht. u. Manheim und Leipzig 17-7.
S> 2lv fl.

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