Titel:
Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern
Personen:
Flörke, Heinrich Gustav Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN782178006/740/
Gestüt darin aufgestellt worden; wogegen Holl-
steincr ausgemustert worden, weil diese Raste ,n
den Landgestüten gänzlich ausgemustert werden
soll."
„Diese aesammten Landbeschaler werden je»
derzeit im Frühjahr durch die ganze Churmark,
das Herzoglhum Magdeburg, diesseits der Elve,
einen Theil der Neumark an der Oder, und des
Herzogthums Pommern, zu 2, 3 und mehreren
in einen Depot verschickt, nach welchen Depot-
plahen die Landeseinsassen sodann ihre Stuten
zum Beschälen bringen, das gemeiniglich 100
Tage, vom Marz bis Junius wahret. Diese
Stuten werden vorher ausgewählt, nur fehler-
freye genommen, diese mit dem Zeichen L. G.
(Landgestüt) auf der rechten Lende, und mit
dem Provinzialzeichen, z. B. C. M. (Churmark)
auf der linken Backe gebrannt, und üöerdem
einzeln mit gedruckten Sprungzetteln versehen.
Die von solchen Stuten gefallenen Fohlen wen
den aus mancherley Beweggründen mtt einer
Nummer, die von 1 bis 10 geht, und mit je
dem Jahre fortschreitet, auf der linken Lende
gebrannt."
„Die Fütterung der Landbeschaler geschieht
zu allen Zeiten auf königliche Kosten. Niemand
ist zur Lieferung gezwungen; jeder kann frey
über die Zucht disponiren, und den Eigenthü
mern der schönsten Hengstfohl-"i werden Prämi
en gegeben, auch Personen, die sich vorzüa-ch
verdient machen, mit goldenen oder silbernen
Medaill n beschenkt."
„Alles übrige Verfahren bey dem Landge
stüt ist in dem Königl. Landgestütsreglement voin
iHten Jun. 1789 enthalten, welches wegen des
engen Raumes hier nicht eingerückt werden
kann." 11

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