Titel:
Das Pferd und die Pferdezucht, oder Beschreibung der merkwürdigsten Racen, der Eigenschaften, Vollkommenheiten und Fehler, so wie der Zucht, Fütterung und Wartung der Pferde in verschiedenen Ländern
Personen:
Flörke, Heinrich Gustav Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN782178006/783/
Weinstein Rahm i Unze.
Anisöhl io Tropfen.
Schwefelbalsam 20 Tropfen.
Honig 2 Eßlöffel voll.
Daraus macht man Pillen 1 Loch schwer,
und gibt sie über den andern Tag allezeit 2
Stück, eine Stunde vor dem Frühfutter. Sie
lasten dabey die Pferde fleißig saufen, und geben
ihnen angenetzte Klcye statt Hafers.
Ein englisches Mühlpferd zieht auf einer
Ladung 14 Measures, deren jede etwa 76
Pfund wiegt, also zusammen 98V Pfund. Ein
Pferd zieht so viel als 6 Menschen, aber zwey
Menschen tragen beynahe so viel als ein Pferd tragt.
Sehr berühmt war ehemahls die Reitercy
der Thestalier. Sic sollen zuerst die ZaumUng
des Pferds, um es im Schlachtfclde in Reihen
lind Gliedern zu führen, erfunden haben: und
eben daher soll die Meinung entstanden seyn,
daß ehemahls in Thessalien Menschen lebten,
welche halbe Menschen und halbe Pferde wa
ren: Centauren genannt. Diese Fadel beweist
wenigstens das Alter der Reiterey bey ihnen,
und eine Ceremonie, welche sie bey ihrer Der-
heirathung beobachteten, erhielt ihre Liebe zu
dieser Uebung heilig. Nach den Opfern und den
andern gewöhnlichen Gebrauchen führte der
Bräutigam seiner Braut ein Roß in völliger
Rüstung vor.
Zn dem Zeitalter des Dichters ClaudianS
war es eine bekannte Sache, daß die Weiden
im nördlichen Deutschland ohne Vergleichung
kräftiger und ergiebiger als in Gallien seyen, und
daß die Bewohner des nördlichen Galliens große
Heerden von Pferden und Rindvieh in die
Weiden der Franken trieben.
Ccc

Schon

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