Titel:
Anleitung zum zweckmäßigen Beschlage und Behandlung der gesunden und kranken Hüfe der landwirthschaftlichen Thiere aus dem Pferdegeschlechte für Hufschmiede, Cavallerie-Officiere, Bereuter und Oeconomen
Personen:
Greve, Bernhard Anton Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN782790461/7/
Einleitung.

Eine gröbere Hyppotomie, oder Kenntniß des äußern
und innern Baues der Pferdefüße ist die Grund
lage des Hufbeschlags, und ohne diese ist es unmöglich,
ein guter Hufschmidt, im eigentlichsten Sinne des Worts,
zu seyn. Er kann diese Kenntniß eben so wenig ganz
entbehren, als der Veterinär-Arzt die Zootomie aller
Hausthiere in ihrem ganzen Umfange.

Ich habe daher in diesem Handbuche das erste Eapi-
tel der gröber» Zergliederungskunde des Pferdefußes,
insoweit sie die Hufschmiede nothwendig wissen müssen,
gewidmet; da aber viele unter diesen die anatomischen
Kunstwörter und Bedeutungen nicht verstehen werden:
so will ich hier vorerst im Allgemeinen und auf eine kur
ze , den Begriffen völlig unwissender Anfänger faßliche
Art, abzuhandeln suchen, was Nerven, Muskeln,
Blutgefäße, Kreislauf des Bluts u. s. w. sind.

a) Die Nerven sind die röhrenförmigen Eanale,
welche aus dem Gehirne und Rückenmark? entsprin
gen, sich Ln zahllose Verzweigungen und Aeste durch
den ganzen Körper (mit Ausnahme der Hörner,
Hufe, Klauen, Nägel und Haare) verbreiten, und
denselben Wärme, Empfindung, und den Willen
der

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