Titel:
Unterricht über die Pferde-Hufbeschlag-Kunst und die Behandlung der kranken und fehlerhaften Hüfe
Personen:
Hoerdt, Siegmund Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN80251992X/51/
Sie ist mit einem dünnen Häutchen (dem über den
ganzen Körper verbreiteten Oberhäutcheu), wie mit
einem dichten Firniß überzogen, was viel zu Erhal
tung des Hufes beitragt, und welches wir die Glasur
der Hornwand nennen, die mit den darunter liegen
den Hornfasern sehr fest vereinigt ist, und diese ge
gen die beachtungswerthe nachtheilige Einwirkung der
Luft, der Hitze, der Kälte, der Trockenheit und Nässe
beschützt.
Zn dem ganzen Umfange der Hornwand von
dem Saum bis zur Zehe, und von den Trachten bis
zu den Ballen, welch' erstere auf eine merkwürdige
Weise die gefäßreiche Fleischwand umgibt, und sich
durch Horn- und Fleisch-Blättchen so innig verei
nigt, finden wir bei der Zerlegung des Hufes, daß
der innere Theil der Hornwand vom Saum an bis
auf die Sohle herab, aus der Länge nach laufenden,
weißen, geradelienigten Hornblättchen, gegen 500 an
der Zahl, bestehe, und daß sich zwischen sie eben so
viel zarte Blättchen der Fleischwand einfügen.
Siehe Taf. 13, e, e, e.
Die Fleischwand bekleidet und umgibt das kleine
Hufbein, wodurch eine feste Verbindung zwischen dem
Hufbein selbst und der Hornwand entsteht, welche
durch die vielfachen Berührungspunkte der Hornblätt
chen mit den Fleischblättchen in weitem Umfange ver
einigt, so innig und stark wird, daß sie im Stande
ist, das Gewicht des ganzen Körpers zu tragen.
Dieses findet auch wirklich statt; der Körper des
Pferdes ruht vorzugsweise auf der Vereinigung der
v. Hoerdl'ö Pferde-Hufbcschlag-Kunst -c. 3

Anschrift

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Hochschulbibliothek
Bünteweg 2
30559 Hannover
Kontakt

Tel.: +49 511 953-7100
Fax: +49 511 953-7119

E-Mail senden


Datenschutzerklärung

Partner

:
version: intranda viewer - a0c7c66