Titel:
Unterricht über die Pferde-Hufbeschlag-Kunst und die Behandlung der kranken und fehlerhaften Hüfe
Personen:
Hoerdt, Siegmund Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN80251992X/58/
uns die Starke der Wände und ist der Wegweiser für
den Beschlagschmied zum Einschlagen der Nagel.
Siehe Tas. 17, i, i, i.
Dadurch, daß die weiße Linie so weich und zart ist,
wird sie der Sitz mancher Hufkrankheiten, so wie der
rothen Mahler; sie vertrocknet durch starkes Aufbren
nen der Hufeisen, und trennt die Wände von der
Hornsohle; ein Fehler, den man häufig bei schwachen
Hufen an den Trachten wahrnimmt«
9) Der Strahl ist der zwischen den Trachten und
den Ballen keilförmig in die Sohle eingcschobeue hor-
nigte Theil. Er wird durch die Eckstreben mit den
Trachten verbunden, und steht so wie diese über die
Sohle beträchtlich hervor. Er gränzt an seinem spitzi
gen Ende nach vornen mit der Sohle, mit seinen bei
den Seitenwanden mit den Eckstreben, und nach hinten
seiner Lage und Ausbreitung nach mit den Ballen.
Siehe Taf. 17, 6, d.
Seine Form ist keilförmig, so daß seine Weite und Breite
nach den Ballen, die Spitze nach der Sohle gekehrt ist.
— Die Hornfasern des Strahls sind die biegsamsten
und dehnbarsten am ganzen Hufe, mit vielem Leim
verbunden, und vorzüglich durch ein weitschichtiges Ge
webe der Zellhaut durchwebt, aus welchem stets ein
wässerigter Dunst ausschwitzt, der zur Dehnbarkeit die
ses Theils bei dem Auftritt vieles beiträgt. Bei Huf-
Entzündungen , und besonders bei Entzündung des
Strahls, wird dieser Dunst vermehrt, und von kranker
Mischung abgesetzt, und schwitzt als eine stinkende Zauche
aus der Spalte des Strahls und der Ballen aus.

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