Titel:
Physik und medizinische Physik für Veterinärmediziner
Personen:
Giese, Werner Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN611177188/31/
von leuchtenden Staubteilchen. Ein von Luft
molekülen auf die Staubteilchen übertragener
Impuls ruft diesen Effekt hervor (Tyndall-
Effekt).
Wieviel Impulsübertragung zwischen zwei
Stoßpartnem stattfindet, hängt von den betei
ligten Massen und Winkeln ab. Allgemein
kann gesagt werden, daß bei einem zentralen
Stoß (Winkel = 0) die Summe der Impulse vor
dem Stoß gleich der Summe der Impulse nach
dem Stoß ist (Impulserhaltimgssatz).
Für zwei zentral zusammenstoßende Massen
gilt:
mj-V]+m2-V2 =m]-V] +1112^2
oder
Pl+P2=p/+P2 f
Summe der Impulse = Summe der Impulse
vor dem Stoß nach dem Stoß

Pl und p2 sowie pi’ und P2 sind voneinander
verschieden. Lediglich die Summe aus pi und
P2 ist gleich der Summe aus pi’ und p2 !
Bleibt bei dieser Wechselwirkung der Massen
die kinetische Energie vor dem Stoß auch
nach dem Stoß erhalten, spricht man von ei
nem elastischen StoB:

V1 , = V2 , = V
So wird aus

mp vj + ni2' V2 = (mj + m2) • v

Ist der experimentelle Ansatz so, daß ni2 vor
dem Stoß außerdem in Ruhe ist, d.h. V2 = 0
gilt, ergibt sich:

mp vi = (mi + ni2) • v

Diesen Sachverhalt kann man ausnutzen, um
die kinetische Energie bzw. Austrittsge
schwindigkeit des Projektils eines Narkose
gewehrs zu bestimmen. Schießt man so in
einen ruhig aufgehängten Holzblock oder
Sandsack, daß das Projektil darin stecken
bleibt und sich mit dem Holzblock (Sandsack)
gemeinsam mit v bewegt, gilt folgendes (Abb.
2-11):
mi • vi = (mi + ni2) • v
mi = Masse des Projektils
ni2 - Masse des Holzblocks (Sandsack)

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