Titel:
Physik und medizinische Physik für Veterinärmediziner
Personen:
Giese, Werner Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN611177188/47/
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Abb. 3-3: Die Winkelgeschwindigkeit in dem
Drehpunkt der Brustwirbelsäule und
in dem Drehpunkt des Schulterblattes
sind additiv

Hier addieren sich zwei Winkelgeschwindig-
keiten:

1. Die Winkelgeschwindigkeit im Drehpunkt
der Brustwirbelsäule.

2. Die Winkelgeschwindigkeit um den Dreh-
punkt des Schulterblattes.

Das Ergebnis sind bei fester Beinlänge (r) äu-
ßerst schnelle, raumgreifende Sprünge, wobei
die Pranken eine hohe Bahngeschwindigkeit
erreichen:



tSB tßWsJ

Die von den Pranken zurückgelegte Bahnlän-
ge ist

s = r(
3.2 Winkelbeschleunigung

Die Winkelbeschleimigung ist die Änderung
der Winkelgeschwindigkeit in der Zeit.

dco

— - co - cp
dt

Winkelbeschleunigung

(cp= Symbol für zweimalige Ableitung des
Winkels (p nach der Zeit)

3.3 Zentrifugal- und Zentripetal-
kraft

Die Zentrifugalkraft ist die bei der Drehbe-
wegung eines Körpers radiär nach außen wir-
kende Kraft.

Die Zentripetalkraft ist die bei einer Dreh-
bewegung auf das Zentrum, d.h. nach innen
gerichtete Kraft.

Die Zentrifugalkraft ist dem Betrage nach

Fzf = m • co

Zentrifugal- = Masse • Winkel-
kraft Beschleunigung

v

oder mit co - —
r

Fzf = m • —
r

und mit v = r • co

2 2 2
sowie v =r • co

FZf — m • r • co2

Für die Zentrifugalkraft an einem Erythro-
zyten in einer Zentrifuge mit 3000 U/min
kann folgende Berechnung aufgestellt werden:

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