Titel:
Physik und medizinische Physik für Veterinärmediziner
Personen:
Giese, Werner Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN611177188/79/
6 Physik der Gase
6.1 Physikalischer Zustand der Gase: Dichte, Druck, Volumen,
Temperatur und Boyle-Mariotte-Gesetz

Stoffe, deren Atome und Moleküle frei in dem
zur Verfügung stehenden Raum herumfliegen,
nennt man Gase.
Ein Mol eines Gases enthält bei aller Unord
nung stets die gleiche Anzahl von Molekülen.
Diese Zahl heißt 7 Avogadrosche Konstante
Na und ist: 6,023 • 10 23 /mol.
Die Gesamtheit aller in einem Raum vorhan
denen Gasmoleküle bildet eine Masse (m) und
bezogen auf ein Gefäßvolumen (V) eine spe
zifische Dichte (pGas) :
m
PGas ~
Alle Gasmoleküle haben eine masseabhängige
und temperaturabhängige Geschwindigkeit.
Bei fester Temperatur haben die großen Mo
lekühnassen im Mittel eine kleinere Ge
schwindigkeit und kleinere Molekülmassen
eine größere Geschwindigkeit. Für eine Mole
külsorte existieren im Mittel bei höheren
Temperaturen höhere Geschwindigkeiten als
bei niedrigen Temperaturen. Aufgrund häufi
ger Molekülzusammenstöße und der damit
verbundenen Geschwindigkeitsänderungen
spricht man besser von einer mittleren Ge
schwindigkeit. Diese ist für N2 oder O2 der
Luft bei Zimmertemperatur etwa 500m/s.
Der durchschnittlich zwischen zwei Zusam
menstößen zurückgelegte Weg eines Moleküls
ist die mittlere freie Weglänge. Diese ist um
so größer, je geringer die Dichte ist und um
gekehrt.

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