Titel:
Der Fuß des Pferdes in Rücksicht auf Bau, Verrichtungen und Hufbeschlag
Personen:
Leisering, August Gottlob Theodor WikipediaHartmann, H. Moritz Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN630852073/184/
Erste Abtheilung.

Leschlag gesunder Hufe.

Zur Herstellung guter Hufeisen gehören außer einer gewissen Ge
wandtheit im Schmieden und passendem Handwerkszeug (Ambos mit
rundem Horn, Vor- und Handhammer mit runder, geballter Bahn),
-gutes Material und Augenmaß. Je mehr man den Bau und die Ver
richtungen des Hufes hierbei im Auge hat, um so besser und zweck
mäßiger müssen natürlich auch die Hufeisen ausfallen.
Material ;ur Anfertigung von Hufeisen.
Das beste Material, aus welchem sich alle Arten Hufeisen schmieden
lassen, ist gutes d. i. zähes, dabei hartes, nicht aber sprödes und kalt
brüchiges Eisen. Gewöhnlich verwendet man die besseren Sorten Walz
eisen (sogenannten Hufstab), von welchem das aus Schweden, Steier
mark, Nassau und Schlesien besonders Erwähnung verdient. Sehr
zweckmäßig ist es, altes Eisen auszuschweißen und daraus Hufeisen zu
fertigen (ausgeschweißte Hufeisen). Sie sind ihrer Dauerhaftigkeit wegen
besonders geschätzt.
Stahl findet nur ausnahmsweise Verwendung, weil er große Sorg
falt beim Erwärmen und Bearbeiten erfordert.
Alsdann kennt man verschiedene Formen gewalzter Fayonstäbe, aus
welchen Eisen namentlich für leichtere Pferde und auch zu bestimmten
Gebrauchszwecken hergestellt werden. Während der englische Fagonstab
in der Regel Abdachung an der Huffläche besitzt, fehlt diese dem
deutschen Fayonstabe. Bei beiden jedoch fertigt man die Bodenfläche

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