Titel:
Theoretisch-practische Anleitung zur Ausübung des rationellen Hufbeschlags
Personen:
Dominik, Fr. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN632093080/31/
mässig hoch gehoben und der Gang des Pferdes dadurch bequemer*
Auf Grund dieses wichtigen Umstandes ist nach dem Prinzipe*
dass 3 Punkte besser stützen und halten als 4, von mir eine be
sondere Construction des Zeheneisentheils (siehe Fig. 17) vor
genommen worden, welche das Eisen an; dieser Stelle verstärkt
und die Einbohrung eines Loches vor dem Aufpassen (die Zehen
löcher konnten bisher immer nur nach dem Aufpassen eingebohrt
werden) gestattet. Dies eine Loch bleibt beim Richten unverändert
und sitzen die Stollen darin fest. Die Versuche damit sind indess
als beendet nicht zu betrachten und müssen noch fortgesetzt werden.

II. Abschnitt.
Das Pferd.
Die Anatomie des Pferdekörpers.
Es ist fast gebräuchlich geworden, in Lehrbücher über den
Hufbeschlag nur die Anatomie eines Theiles des Pferdekörpers,
gewöhnlich eines Vorderfusses aufzunehmen und daran die Be
schreibungen der fehlerhaften Stellungen der Gliedmaassen, sowie
der kranken Hufe anzureihen.
Auf diese Weise lehrt man aber dem Hufschmied gleichsam
nur ein Eisen auf einen vom Körper losgetrennten todten Fuss
aufheften und erwartet, dass er nun von selbst im Stande sein
wird, jedes beliebige Pferd nach seiner Eigenthümlichkeit in Stel
lung und Gang, nach seiner verschiedenen Race und seinem ver
schiedenen Gebrauche richtig zu beschlagen.
Will man vom Schmied verlangen, dass er sich über den ge
wöhnlichen handwerksmässigen Standpunkt erhebt, dass er beim
Beschläge überlegt, und sich die Gründe klar zu machen sucht,
warum in jedem einzelnen Falle das Pferd gerade so und nicht

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