Titel:
Über die verschiedenen Arten der Schafräude, deren Ursachen, Verhütung und Heilung
Personen:
Brennecke, Wilhelm Heinrich Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN632571853/17/
von drei Theilen Schweinsfett und einem Theile
Kienihl, selbst durch bloßes Bestreichen mit Theer,
habe ich dieß Uebel oft und sehr bald heilen sehen.
Die Hirten bedienen sich in dieser Hinsicht nie an,
derer Mittel, und erreichen ihre Absicht ganz voll,
kommen.
VI. Die grindige ansteckende Schafräude.
Wenn ein Schaf sehr unruhig ist, sich an
alle Gegenstände schäuert und reibt, sich oft mit
den Füßen kratzt oder mit selbigen auf den Boden
stampft, sich oft beißt (gnabbet) und leckt, die
Wolle an verschiedenen Stellen von dem iftern
Beißen und Lecken wild, mtßfarbtg, weißer und
gleichsam verlängert erscheint, so erregt dieß den
größten Verdacht der Räude und erfordert die ge,
naueste und sorgfältigste Aufmerksamkeit der Hirten.
Beim Auseinanderschlagen der Wolle und bei
genauer Besichtigung der Haut, findet sich dann,
wenn der Verdacht gegründet Ist, eine HaUtkrank,
heit, die sich von ihrem Entstehen an bi« zu ihrem
höchsten Grade in folgender Gestalt zeigt.
Anfänglich finden sich an beiden Seiten, eine
Handbreit neben dem Rückgrade, hi» und wieder
mtßfarbige Verdickungen der Haut, bei deren et,
was starkem Berühren das Thier durch Schlagen
mit den Füßen und tine besondere, zitternde Be«

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