Titel:
Über die verschiedenen Arten der Schafräude, deren Ursachen, Verhütung und Heilung
Personen:
Brennecke, Wilhelm Heinrich Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN632571853/57/
hältnisse 4 Pfund gutes Vitriolihl. Die Lauge kann,
nun in Töpfen oder in irdenen Krügen zum Ge,
brauch auf länger« oder kürzere Zeit aufbewahrt
werden. Bet Anwendung derselben nimmt man et,
nen kteinen Theil davon, gießt diesen in einen fla,
che» Napf oder in einen alten Scherben, taucht daretn
die Spitze einer Schuhbürste, oder noch besser einer
eigens dazu gemachten kleinen Bürste, und reibt da
mit die räudigen Flecke der Schafe. Bet der Woll
schur sind diese unstreitig am besten aufzufinden,
und zu dieser Zeit kann die Kur sehr schnell voll
bracht werden. Zn jedem Falle aber müssen die
räudigen Stellen, vor dem Schmieren, mit einem
Messer bis auf die Haut von dem alten Grind ge
reinigt werden. Besitzen die Schafe ihre Wolle, so
ist man oft genöthigt, auch diese von den eingegrin-
beten Stellen wegzurupfen. Beim ersten Ausbruch
des Uebels, ehe sich rin Schorf erzeugt hat, darf
die Wolle nur sorgfältig zurück gebogen werden.
Werben die leidenden Theile der Schafe auf diese
Weise behandelt, so nehmen sie sogleich eine weiße
Farbe an."
Hr. Ober Med. Rath re. Kn ape macht am
Schluffe dieser Abhandlung die allerdings sehr rich
tige Anmerkung, daß die Zubereitung und Mischung
diese« Mittels ln chemischer Rücksicht fehlerhaft sey.
Der Zusatz von Holzasche und Hühnermlst ist un-

Anschrift

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Hochschulbibliothek
Bünteweg 2
30559 Hannover
Kontakt

Tel.: +49 511 953-7100
Fax: +49 511 953-7119

E-Mail senden


Datenschutzerklärung

Partner

:
version: intranda viewer - a0c7c66