Titel:
Die Seuchen und Herdekrankheiten unserer Hausthiere
Personen:
Pütz, H. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN634229885/593/
bereits mehrere zu einem
Haufen zusammengedrängt,
dessen Peripherie noch in
regelmässigen Bogenlinien
verläuft. An noch anderen
Stellen haben sich die Mas
sen der einzelnen Favi, da
wo sie früher zusammen
gedrängt waren, verringert
und sind ausgefallen; so
ist ein atrophisches, narbi
ges, kahles Centrum ent
standen, an dessen Peri
pherie die Favi sich weiter
entwickeln und neue Haar
follikel befallen. Ab er nicht
immer kommen die Massen
im Centrum zum Schwunde,
sondern wuchern manch
mal mehrere Millimeter
hoch in unregelmässigen,
gelblich weissen, trocknen,
gyps- oder mörtelartigen,
harten Auflagerungen, oder
selbst noch mit deutlicher
Ausprägung der einzelnen
diese zusammensetzenden,
münzen- oder schildförmi-
genFavuskörper.(S.Fig.73.)
Durch verschiedene
Combinationen der ; vor
stehend geschildertem* und
anderer Verschiedenheiten,
durch Veränderungen der
Form, Farbe, Consistenz
und dergl. mehr, entstehen
mannigfache Bilder dieser
Hautkrankheit, welche in
früheren Zeiten zur Unter
scheidung verschiedener
Unterabtheilung des Erb-
grindes beim Menschen ge
führt haben. (Kaposi.)
Trotz der zahlreichen
und verdienstlichen Arbei
ten Gerlach’s, Leisering’s,
Müller's (Wien), Zürn u. A.
auf dem Gebiete der Haut-

Durchschnitt eines Favus Scutulums von der oberen Epidermisdecke bis gegen dessen Mitte bei 300facher Vergrösserung. (Nach Bennett.)
a die Epidermis; b eine fein granulirte (Klebe-) Masse; c dicht gedrängte erst einfache Mycelfäden, welche sich in der Tiefe immer mehr verzweigen
und Gonidien abschnüren, so dass in der Mitte des Favus-Scutulums sich vorwiegend nur Gonidien verfinden.

Anschrift

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Hochschulbibliothek
Bünteweg 2
30559 Hannover
Kontakt

Tel.: +49 511 953-7100
Fax: +49 511 953-7119

E-Mail senden


Datenschutzerklärung

Partner

:
version: intranda viewer - a0c7c66