Titel:
Die Seuchen und Herdekrankheiten unserer Hausthiere
Personen:
Pütz, H. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN634229885/594/
Kaposi im III. Bande von Virchow’s Spezieller Pathologie und Therapie verweise,
bemerke ich nur noch, dass der positive Befund von Mycelien für die mycotische
Natur einer Hautkrankheit spricht, während diese durch einen negativen Befund
nicht ohne Weiteres ausgeschlossen wird. Hierzu ist erforderlich, dass die Unter
suchung an vielen Stellen und wiederholt mit der nöthigen Sachkenntniss vorge
nommen wird.
Das ziemlich complicirte und sehr variable klinische Bild eines
vorgeschrittenen, oder zur Höhe entwickelten Erbgrindes der behaarten
Haut setzt sich aus den Erscheinungen zusammen, welche die ein
zelnen Favi (favus die Wachsscheibe, Wabe) oder Scutula (scutulum
das Schildchen) und ihre örtlichen Folgen, so wie deren Combinationen
bilden. Wenn man die Entwicklung des Wabengrindes verfolgt, so
bemerkt man in der dritten Woche nach der Infection hier und da
ein hirsekorngrosses, schwefelgelbes Scheibchen oder Schildchen, das
in der Entwicklung begriffene Favus-Scutulum. Dieses liegt unter
der Epidermis eines austretenden Haares, durch welche es durch
scheint. Im Verlaufe der nächstfolgenden Tage dehnt sich die gelbe
Masse zu einem grösseren flachen Scheibchen aus bis zum Umfange
einer Linse. Indem die Peripherie dieses Scheibchens sich über den

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