Titel:
Die Seuchen und Herdekrankheiten unserer Hausthiere
Personen:
Pütz, H. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN634229885/60/
characteristisch ist die Breite der mittleren Glieder, die bis 12 und
14 Mm. beträgt. Der Hals misst nur selten weniger als 1—1,5 Mm.
Da die Länge der Glieder verhältnismässig nur langsam zunimmt,
so ist der bei Weitem grössere Theil derselben breiter — gelegent
lich selbst 3—4mal breiter — als lang. Nur die embryonenhaltigen
reifen Proglottiden haben (auch im contrahirten Zustande) die be-

Fig. 10.

Kopfende von Taenia saginata.
A im zusammengezogenen, B. im gestreckten
Zustande. Vergr. 8. (Nach Leuckart.)

Kg. 11. .

Fig. 12.

kannte Kürbiskernform. Der hakenlose grosse Kopf (1,5—2,0 Mm.)
besitzt einen abgeflachten, in der Mitte grubenförmig vertieften Scheitel
und 4 ansehnliche, äusserst kräftige Saugnäpfe, die aber gewöhnlich
nur wenig vorspringen und häufig von einem schwarzen, mehr oder
minder breiten Pigmentsaume umfasst werden. Bei den reifen Pro
glottiden findet man dasselbe Pigment oft auch in der Scheide, im
Samenleiter und in den Hodenbläschen. Die volle Entwicklung der
keimbereitenden Geschlechtsorgane tritt etwa um das 600ste Glied
herum ein, während die Embryonen erst 360 bis 400 Glieder später
ihre Ausbildung erreichen. Die Zahl der sogenannten reifen Glieder
darf man auf 150—200 veranschlagen. Die Eier haben eine stäbchen
tragende dicke Schale. Sie sind meist merklich oval. Der Frucht-

Anschrift

Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Hochschulbibliothek
Bünteweg 2
30559 Hannover
Kontakt

Tel.: +49 511 953-7100
Fax: +49 511 953-7119

E-Mail senden


Datenschutzerklärung

Partner

:
version: intranda viewer - a0c7c66