Titel:
Die Seuchen und Herdekrankheiten unserer Hausthiere
Personen:
Pütz, H. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN634229885/61/
hälter characterisirt sich durch die bedeutende Menge seiner (20 bis
30) Seitenzweige, die dicht neben einander hinlaufen und vielfache
dichotomische Spaltungen erkennen lassen. Die stark vorspringende
Geschlechtsöffnung liegt bei den reifen Proglottiden merklich hinter
der Mitte des Seitenrandes. Sind die Glieder, was sehr häufig vor
kommt, freiwillig abgegangen, dann trifft man sie gewöhnlich ohne
Eier und zusammengeschrumpft, aber immer von ansehnlicher Grösse
und Dicke. Vor Entleerung der Eier messen sie 18—20 Mm. in der
Länge und 5—7 Mm. in der Breite. Neubildung und Wachsthum
erfolgt so rasch, dass täglich 8 oder noch mehr Proglottiden abgehen,
selbst wenn, wie in der Regel, nur eine einzige Taenia saginata bei
dem betreffenden Individuum vorhanden ist.
Die Finne bewohnt meist einzeln die Muskeln des Rindes, findet
sich gelegentlich aber auch in den inneren Organen. Sie enthält nur
wenig Blasenwasser, hat eine mehr rundliche Form und erreicht kaum
jemals die Grösse von 1 Ctm.
Die Taenia solium bleibt an Grösse, Dicke und Gliederzahl
nicht unbeträchtlich hinter der vorigen Tänie zurück. Die Länge
beträgt im gestreckten Zustande nur selten mehr als 3 bis 3^2 Mtr.,
bei Spiritusexemplaren meist weniger als 2 Mtr. Die grösste Breite,
die auch hier gegen die Körpermitte hin erreicht wird,
dürfte kaum über 8 Mm. hinausgehen. Unter den auf
etwa 850 zu veranschlagenden Gliedern sind nicht mehr
als 80 — 100 reife Proglottiden. Sie nehmen mehr als
ein Dritttheil der Gesammtlänge in Anspruch und er
reichen am Ende der Kette (bei 5 Mm. Breite) eine
Länge von 10 bis 12 Mm. Der Kopf hat die Grösse
eines Stecknadelkopfes und eine kugelige Form mit
ziemlich stark vorspringenden Saugnäpfen. Der Scheitel
ist nicht selten schwarz pigmentirt und trägt ein mässig
grosses Rostellum mit meist 26 oder 28 Haken, die
sich durch gedrungene, fast plumpe Formen und die
relative Kürze ihrer Wurzelfortsätze von den Haken
der verwandten Arten unterscheiden. Auf den Kopf
folgt ein 1 Ctm. langer fadenförmiger Hals, dessen
Gliederung sich mit unbewaffnetem Auge nur unvoll
kommen erkennen lässt. Anfangs sind die Glieder
äusserst kurz, aber allmählich wächst deren Länge, im
Ganzen jedoch so* langsam, dass sie erst in einer Entfernung von
etwa 1 Mti hinter dem Kopfe, oder noch weiter hinten, die qua-

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