Titel:
Die Seuchen und Herdekrankheiten unserer Hausthiere
Personen:
Pütz, H. Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN634229885/643/
die Anweisung und Beförderung von Massregeln zur Ver
besserung desselben;
b. Die Handhabung der Gesetze und Verordnungen, die in
Bezug auf den allgemeinen Gesundheitszustand des Vieh
bestandes erlassen sind.
Art. 2. Sie ist unter Unserm Minister des Inneren an Districts-
thierärzte übertragen, die durch Uns aus Personen ernannt werden,
welche die Approbation als Thierarzt von Reichswegen besitzen. Sie
können durch Uns suspendirt und entlassen Werden. — Ihr Wohnsitz,
wie auch ihr Bezirk, wird ihnen durch Unsern Minister des Inneren
angewiesen.
Für jeden Districtsthierarzt werden durch Uns ein oder mehrere
Stellvertreter ernannt, die bei vorhandener Behinderung dieses Beamten
seine Geschäfte wahrnehmen.
Art. 3. Bei Antritt ihres Amtes legen die Districtsthierärzte
und ihre Stellvertreter vor Unserem Commissar in der Provinz fol
genden Eid ab:
2Ich schwöre, dass ich die Pflichten, welche mit dem Amte eines
Districtthierarztes (stellvertretenden Districtsthierarztes) verbunden
sind, getreu erfüllen will. So wahr mir Gott der Allmächtige helfe."
Art. 4. Bei Suspendirung eines Districtsthierarztes bestimmt
der Beschluss, ob dies mit Vorbehalt geschieht; dann, ob mit ganzer
oder theilweiser Belassung der Besoldung für die Dauer der Su
spension. Unser Minister des Inneren bestimmt, auf welche Weise
während der Zeit der Suspension der Dienst versehen werden soll.
Art. 5. Die Districtsthierärzte sind befugt, innerhalb ihres Amts
kreises unter Vorzeigung ihres Anstellungspatentes, bei vorhandenen
Viehseuchen, oder bei Seucheverdacht, die durch dieses Gesetz ihrer
Aufsicht unterstellten Besitzungen, Weiden, Ställe und andere Auf
enthaltsorte für Vieh, Schlachthäuser, Laden oder andere Aufbewah
rungsorte von Fleisch und Speck, sowie Thiergärten und Vieh-Aus
stellungen (tentoonstellingen), Abdeckereien (vilderijen), Kaidaunen
(Eingeweide), Reinigungsorte (penserijen) und dergleichen Werkstätten
selbst gegen den Willen der Bewohner oder Benutzer, zwischen
Sonnen-Aufgang und -Untergang zu betreten. Sie müssen dabei mit
einem schriftlichen Aufträge des Bürgermeisters, oder des Kanton
richters versehen sein und jenen auf Verlangen vorzeigen.
Art. 6. Die Districtsthierärzte sind befugt, bei Uebertretungen
der Gesetze und Verordnungen betreffend den Viehbestand ein Protokoll

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