Titel:
Der Milzbrand, eine unter dem Rindviehe, den Pferden und Schweinen häufig herrschende Seuche und deren sicherstes Heilmittel
Personen:
Weber, Georg Adolf Wikipedia
PURL:
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von Ihnen geschickten Mittel geben ließ, und nach 6 Stunden
war die Kuh wieder gesund. — Kurze Zeit darauf erkrankte
abermals eine meiner Kühe ebenfalls am Milzbrände. Sie
bekam 7 Pulver, worauf sie gesundete, aber die Beine und
der Euter schwollen, welches sich indeß nach fortgesetztem Ge
brauch des Heilmittels bald völlig verlor."
84—85) Der Pachter Weber in Ostheim schreibt mir:
„Der Erfolg von dem mir mitgetheilten Heilmittel gegen den
Milzbrand ist sehr günstig gewesen. Denn mir erkrankte eine
Kuh und ein Ochs, welche beiden Stücke durch Anwendung des
vorgeschriebenen Heilmittels völlig geheilt wurden. Daß beide
Stücke am Milzbrände krank waren, habe ich an den Kennzei
chen der Krankheit gesehen. Dabei muß ich noch bemerken,
daß dem hiesigen gewesenen Bürgermeister I. Philipps auch
ein Ochs erkrankte, der aber Ihr Heilmittel nicht anwendete
und auch richtig seinen Ochs verlor."
86) Dem Ortsbürger Gernand Rumpf erkrankte eine
Kuh am Milzbrände mit den gewöhnlichen Kennzeichen dieser
Krankheit. Durch eine Gabe des homöopathischen Heilmittels
wurde sie vollkommen hergestellt. Die andern Kühe erhiel
ten, um den Milzbrand zu verhüten, das Mittel längere Zeit
hindurch und es erkrankte kein Stück wieder.
87 — 93) Der Pachter Eberhardt Huber jun. zu Wissels
heim verlor im vergangenen Jahre, wie derselbe mir schreibt,
9 Stück Hornvieh am Milzbrände, ob er gleich keine Kosten
scheuete und alle empfohlenen Mittel in Anwendung setzte.
In diesem Jahre erkrankten abermals 7 Stück mit allen be?
kannten Kennzeichen des Milzbrandes. Ein guter Freund rieth
ihm, das von mir mitgetheilte homöopathische Heilmittel zu
gebrauchen. Dieses geschah und jene 7 Stück wurden sämmt
lich geheilt, und zwar die meisten binnen 3 Stunden. Es
wurden alle Viertelstunden 5 Streukügelchen gereicht.
94) Der Pachter Jakob Weber in Niederweißel schickte
mir ein Schreiben, dessen Hauptinhalt folgender ist: „Der
Milzbrand herrschte unter dem Hornvieh sehr stark, als ich
von Ihnen das homöopathische Mittel erhielt in diesem Früh
jahre. Ich wendete dieses Mittel sogleich an, um die Krankheit
zu verhüten. Die Folge davon war, daß sich seitdem im Ver
lauf dieses Jahres (das Schreiben ist vom 17. November)
nur noch bei zwei Stücken diese furchtbare und verheerende
Krankheit zeigte. Von diesen zwei Stücken wurde ein Ochs sehr
bald völlig wieder geheilt. Ein anderer Ochs wurde ebenfalls
von dieser Krankheit befallen und nach 5 Gaben durch das
Heilmittel von derselben befteiet. Jedoch hörte die darauf folgende

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