Titel:
Der Milzbrand, eine unter dem Rindviehe, den Pferden und Schweinen häufig herrschende Seuche und deren sicherstes Heilmittel
Personen:
Weber, Georg Adolf Wikipedia
PURL:
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den schönsten und besten Theorien, in hiesiger Gegend
fast durchgängig unglücklich ausfiel. —
Nur meiner Wissenschaft wegen und um meinen
Mitmenschen wo möglich da Nutzen und Gewinn zu
verschaffen, wo/sie sich von jeder nützlichen und erfolg
reichen Hülfe verlassen sahen, richtete ich mein Auge auf
diese Seuche und unternahm es, den Milzbrand nach ho
möopathischen Grundsätzen zu heilen. Zu meiner gro
ßen Freude fielen meine ersten Versuche so glücklich aus,
daß nichts zu wünschen übrig blieb, wodurch mein reger
Eifer für das Gedeihen meiner Wissenschaft und das
Streben, durch meine Kunst möglichst nützlich in der Welt
zu sein, nur noch mehr angefacht wurde. Diese glücklichen
Erfolge meiner ohne allen Gewinn für mich eingeleite
ten homöopathischen Behandlung verbreitete sich sehr
bald in hiesiger Gegend. Es bot sich nun mir hinläng
lich Gelegenheit dar, vielfältige Erfahrungen über diese
bösartige Krankheit und über die verschiedenen For
men, unter denen sie auftreten Um, zu sammeln, und
hiernach auch die Behandlungsart nach den jedesmali
gen Umständen zu modisiciren. Meine Bemühungen
wurden mit dem besten Erfolge gekrönt. Der Nutzen,
den ich meinen Mitbürgern durch diese so wohlfeile Be
handlungsart schaffte, war groß und sehr in die Au
gen fallend. Man kann den Gewinn, der durch die

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