Titel:
Die Fusskrankheiten der Pferde und des Rindviehes ; Erster Band
Personen:
Anker, Matthias Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN655946543/33/
schlagen werden soll, — treten noch die der Anatomisch
physiologischen Fußverschiedenheiten zwischen Pferd
und Rindvieh in ihrer Gesammtheit und in ihren einzelnen
Gebilden hervor. Ihre stete Berücksichtigung ist nicht nur
in Bezug auf die Dienstleistungen der Thiere (8. 8), sondern
auch für die richtige Beurtheilung der verschiedenen Fußleiden
wichtig und nothwendig; denn in diesen Verschiedenheiten
und Eigenthümlichkeiten liegt zuweilen nicht nur die Hart
näckigkeit mancher Fußkrankheiten, mit der sie gegen zweck
mäßiges Heilverfahren resistircn, gegründet; sondern daraus
ist auch ihre leicht eintretende Verschlimmerung mit Entar
tung der Struktur der Theile, in denen sie sich festsetzen,
herzuleiten.

8- 17.
Zn den Kreis der Betrachtungen über das Fußwerk der
größern Hausthiere, deren Behandlung zur Erhaltung seiner
Gesundheit und Herstellung bei eingetretenen Fehlern und
Krankheiten gehört auch der Hufbcschlag als Schutz- und
Verbesserungsmittel der Füße, zunächst der Hufe.
Mit der fortschreitenden Kultur desselben und der bessern
Wartung und Pflege der Füße beider größern Hausthiergat
tungen wurden zwar bedeutende Vortheile, sowohl in Bezug auf
ihre Gesundheit, als ihren pekuniären Werth und ihre Dienst
fähigkeit, errungen. Mein noch ist diese Kultur nicht überall
ein- am wenigsten durchgedrungen, ungeachtet der Für
sorge vieler Regierungen durch Errichtung von Beschlags
anstalten ; ihr bleibt hier in der Schweiz wie in vielen andern
Ländern noch ein großes Stück zu verbessern übrig, bis der
Zweck des Pferdehufbcschlags durchgehends erreicht sein wird.
Dieser Erreichung steht noch der sehr hinderliche Umstand
entgegen, daß viele Pferdeigenthümer und Knechte es jetzt
so wenig als früher und später weder dem kunstverständigen,
gelernten Bcschlagschmiede noch Thierarzte überlassen, die
Hufe ihrer Pferde zweckmäßig, d. h. naturgemäß, ihrem jedes
maligen Zustande und sonstigen Erfordernissen entsprechend,

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