Titel:
Entwicklungsgeschichte des Kaninchen-Eies
Personen:
Bischoff, Theodor Ludwig Wilhelm Wikipedia
PURL:
http://viewer.tiho-hannover.de/viewer/image/PPN669016810/161/
Fig. 20. Ein Ei aus der Mitte des Eileiters, an dessen Dotter ich Rotationen beobachtete. Eine
dünne Eiweissschichte bedeckte bereits die Zona. Der Dotter füllte die Zona nicht aus. Er war an sei
ner Oberfläche mit sehr feinen Cijien bedeckt, und rotirte in der Richtung der Pfeile. Abermals befan
den sich neben ihm in der Zona zwei verschieden grosse Körner.

Tabula III.
Fig. 21. Ein Ei aus dem Eileiter etwas über dessen Mitte hinaus. Die Eiweissschichte ist etwas
stärker. Der Dotter in zwei ovale Hälften zerlegt, in deren jeder man einen hellen Fleck bemerkt.
Fig. 22 u. 23. Zwei Eier von demselben Kaninchen, vier Stunden später. Der Dotter war in 4
Kugeln zerlegt, bei welchen in mehreren wieder ein heller Fleck sichtbar war.
Fig. 24 u. 25. Zwei Eier eines Kaninchen aus dem Anfange des untern Drittheils des Eileiters.
Die Eiweisschichte hat sehr bedeutend zugenommen. Die Eiermessen in ihr 0,0110. Die Zona ist unver
ändert und in ihr messen die Eier 0,0060. Der Dotter ist in 8 Kugeln zerlegt, deren Durchmesser 0,0015
P. Z. beträgt. Fig. 24. ist wie gewöhnlich bei durchfallendem, Fig- 25. bei auffallendem Lichte und
schwarzem Grunde gesehen, wo die Kugeln sehr deutlich waren.
Fig. 26. Ein Ei etwas weiter aus dem Eileiter. Die Eiweissschichte ist noch stärker. Die Eier
messen in ihr 0,0125. ln der Zona messen sie 0,0065. Den Dotter sieht man in 11 kleinere und 2 grö
ssere Kugeln zerlegt. Die zwölfte kleinere Kugel ist in dieser Lage verdeckt. Die beiden grösseren wer
den sich noch theilen. Die grösseren messen 0,0015, die kleineren 0,0010. P. Z.
Tabula IV.
Fig. 27. A. Ein Ei aus dem untern Drittheil des Eileiters. Die Eiweissschichte ist bedeutend.
In ihr messen die Eier 0,0125. In der Zona 0,0062. Der Dotter war in mehr als 36 Kugeln zerlegt, de
ren Durchmesser innerhalb der Zona ganz frisch 0,0012 betrug. — B. Mehrere dieser Kugeln, die sich
nach Oeffnen des Eies auf das Glasplättchen platt aufgelegt, so dass sie jetzt 0,0013 — 0,0015. P. Z. me
ssen, und in jeder ein heller von einem Kranze feiner Körnchen umgebener Fleck zum Vorschein kam. —
C. Sind dieselben Kugeln mit Essigsäure behandelt. Sie zogen sich zusammen, wurden dunkler und der
helle Fleck undeutlicher.
Fig. 28. Ein Ei aus dem Ende des Eileiters. Die Eiweissschichte ist noch stärker und in ihr
messen die Eier 0,0136 — 0,0148. In der Zona 0,0066 — 0,0070. Die Kugeln des Dotters 0,0005 bis
0,0009. P. Z.
Fig. 29. Ein Ei eben in dem Uterus angelangt. Der Durchmesser in der Eiweissschichte ist
0,0120; in der Zona 0,0065. P. Z. Das Innere hat ein ganz gleichmässiges feinkörniges Ansehn, indem
die Dotterkugeln dicht aneinander und an die innere Fläche der Zona angedrängt sind.
Fig. 30. Dasselbe Ei, dem eine Flüssigkeit zugesetzt war, worauf sich die Dottermasse contra-
hirte und nun die Kugeln wieder zum Vorscheine kamen.

Tabula V.
Fig. 31. Ein Ei etwas weiter im Uterus. Der Durchmesser des Eiweifses beträgt 0,0138 — 0,0128.
Der in der Zona, welche jetzt ausgedehnt und verdünnt zu werden anfängt 0,0074 — 0,0066. P. Z. Das
Mikroskop ist auf die Oberfläche des Eies scharf gestellt. Dabei kommt eine der innern Oberfläche der
Zona dicht anliegende Schichte poljgonal gegen einander abgeplatteter Zellen zum Vorscheine. An einer
Seite ist ein Haufen von Dotterkugeln zu bemerken.
Fig. 32. Dasselbe Ei. Das Mikroskop ist jetzt auf den grössten Durchschnitt eingestellt. Man
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