Titel:
Encyklopädie der gesammten Thierheilkunde und Thierzucht ; Fünfter Band (Hugue - Langlois)
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Kochsalzinfusion, s. Natrium chloratum.
Kochsalzsäure, Chlorwasserstoff, s. Aci
dum hydrochloricum.
Kochsalzvergiftung, s. Natrium chlo
ratum.
Kockeiskörner, s. die Stammpflanze Ana-
mirta Cocculus.
Koczian A. gab 1769 zu Wien heraus:
Prüfung der Ursachen von der Hornvieh
seuche. Semmer.
Kodher ist eine Familie der arabischen
Pferderasse Obeyan. Grassmann.
Köchlani, s. Koheil.
Köehlin J. Rud., Dr. med. in Zürich, lie
ferte 1834 im Schweizer Archiv einen Be
richt über die Aphthenseuche. Weiters schrieb
er über die Wuth (auch bei Füchsen), über
Währschaftsmängel etc. Koch.
Köder nennen Einige das Futter, wodurch
man Raubthiere anlockt, um sie zu fangen;
man gebraucht diesen Ausdruck gewöhnlich
aber nur beim Fischfänge. Ableitner.
Kähne H. W. studirte Thierheilkunde in
Berlin, war Kreisthierarzt in Warburg, De
partementsthierarzt in Cöln, dann Assistent
und Lehrer an der Thierarzneischule in Berlin
und Departementsthierarzt zu Potsdam, dann
in Hamburg. Gab Berichte über die Klinik
und Beobachtungen über das Charliersche
Castrationsverfahren bei Kühen heraus: 1871
erschien von ihm eine „Allgemeine Patholo
gie der Hausthiere“. Semmer.
Kölpln A. B., Dr. med., Stadtphysicus und
Professor der Arzneikunde in Stettin, gab
1891 einen Unterricht über die Lungenseuche
für den Landmann heraus. Semmer.
König C., studirte Thierheilkunde in
Berlin, war Kreisarzt, veröffentlichte imMagaz.
v. G. u. H. Artikel über Drehkrankheit, Blut
krankheit der Schafe, Lungenseuche u. a. und
gab mit Müller und Schmidt eine Preisschrift
über die Schafpockenimpfung heraus. Semmer.
König J., Dr. med. et chir. studirte
Thierheilkunde in Wien, war Thierarzt im
Gestüt zu Mezöhegyes und Contumazarzt.
Schrieb ein Buch zur Erlernung der Anatomie
für Hufschmiede und über Zähne und Zahn
krankheiten der Thiere. Semmer.
König Carls-Hund, s. King Charles-Hund.
' Königsbalzan ist bezüglich der Abzei
chen eines Pferdes eine wenig gebräuchliche
Benennung für ein Pferd, dessen einer Vor
der- und beide Hinterfüsse weiss sind. Gn.
Königsbronn, im Jaxtkreise Württembergs,
Oberamt Heidenheim, besass ehedem eine zum
dortigen Kloster gehörige, sehr wohl einge
richtete Pferdezucht, welche der im Jahre
1491 gestorbene Abt Georg Sporer gegründet
hatte. Grassmann.
Königschinarinde, s. Cinchona.
Königsfelde in Preussen, Regierungs
bezirk Gumbinnen, Kreis Darkehnen, ist eine
königliche Domäne, welche ehedem ein Ober-
amtmann Schlick in Pacht hatte. Von diesem
soll hier umfänglichere Pferdezucht betrieben
worden sein, für welche die nebenstehenden
Fig. 1010 und 1011 als Gestütsbrandzeichen in
Anwendung gekommen sein sollen. Wahr

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