Titel:
Encyklopädie der gesammten Thierheilkunde und Thierzucht ; Neunter Band (S - Stallspringer)
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lichen Schotenklee, der grasgrün ist, breitere
Blättchen und Stengel hat, eine bläulich-
grüne Farbe zeigt und um ca. 14 Tage früher
blüht. . --
Der Sumpfhorn- oder Schotenklee
(L. uliginosus) ist etwas erträgnissreicher als
der gemeine und der schmalblätterige, wird
aber weniger gern vom Vieh gefressen. Er
enthielt nach Ritthausen:
gftün als Dürrheu
Trockensubstanz .... 23-9% 87’3%
Stickstoffsubstanz . . . 3 2 „ 190 „
Stickstoff fr. Nährstoffe. 10 6 „ 38'9 „
Holzfaser 6'4 „ 23 4 „
Asche 1-7 „ 6 0 „
Er ist nicht allein weniger schmackhaft,
sondern vermuthlich auch schwerer verdau
lich als die anderen Schotenkleesorten. Wird
zuweilen auch „zottiger Schotenklee“ (Lotus
villosus) genannt.
Ausser den genannten Schotenkleesorten
gibt es noch eine angeblich sehr nährstoff
reiche und schmackhafte Schotenkleeart, der
gelbe Schotenklee (Tetragonolobus sili-
quosus), welcher auf feuchten Wiesen und
Grasplätzen und besonders auch auf Salz
böden wächst. Pott.
Schotenpfeffer, französischer, Capsi
cum annuum.
Schotenzucker, Milchzucker, Saccharin»
lactis.
Schottischer Schäferhund, s. Isländischer
Hund.
Schottlands Viehzucht. Das Königreich
Schottland bildet den nördlichen Theil von
Grossbritannien, wird von England durch das
Cheviotgebirge getrennt und erinnert in seiner
Boden gestaltn» g vielfach an England. In
Schottland überwiegt jedoch das Gebirgs-
land, und 86.000 km 3 sind hier noch uncul-
tivirt. Der Flächeninhalt mit Einschluss der
Inseln (Orkneys, Shetlandinseln’und Hebriden)
beträgt 78.777 km 3 , welche von 3,733.873
Menschen bewohnt werden. Es kommen da
selbst nur 47 Menschen auf 1 km 3 (in Eng
land 187). Von der gesummten Oberfläche
sind in Schottland nur 16-8°/, unter dem
Pfluge, 8 3 bestehen aus Wiesen, 61 aus
Weiden und 4"8% sind Wald. In den süd
lichen Landestheilen wird die Landwirth
schaft fast überall mit grosser Sorgfalt be
trieben; der Getreidebau hat hier in diesem
Jahrhundert einen hohen Aufschwung genom
men and steht jetzt dem englischen kaum
nach. Weizen wird an vielen Orten mit
grossem Vortheil angebaut, man erntet durch
schnittlich pro Acre 33 Busheis; ausserdem
wird viel Hafer — aber auch Roggen,
Gerste, Bohnen. Erbsen, Turnips und Kar
toffeln — cultivirt. An Hafer wurden im
Jahre 1884 mehr als 36,713.300, im Ganzen
und pro Acre 3310 Busheis geerntet. Rog
gen wird gewöhnlich nur in den Bergland
schaften angebaut. Aus Roggen und Hafer wird
Brot für die Landbewohner gebacken und meist
nur in den Städten isst man feines Weizenbrot.
Sehottlands Klima und Bodenverhältnisse
eignen sich im Grossen und Ganzen besser

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