Titel:
Encyklopädie der gesammten Thierheilkunde und Thierzucht ; Zehnter Band (Stall und Stallbau - Verbrennen)
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mit einem durchlöcherten Eisenblech ge
deckt ist.
2. Der Cadaver-Transportwagen.
Der Cadaver-Transportwagen (Erg. 2278) hat
zwei je 55 cm hohe Eisenräder mit Eisen
achsen. Auf diesen befindet sich ein perma
nenter Rahmen aus Winkeleisen, dessen Länge
1'20, die Breite dagegen 1T0 cm beträgt.
Auf diesem Rahmen sind von beiden Seiten
mittelst je 2 zu 2 Schrauben Schienen be
festigt und auf diesen Schienen befindet sich
der sog. Mistbehälter, welcher in den Ver
brennungsofen ebenfalls auf Eisen
schienen oberhalb des Fettauffan
ges in den Ofen hineingeschoben
werden kann, um so die etwaigen
ipficirbaren Abfälle durch das Feuer
zu vernichten.
Die ferneren Bestandtheile des
Transportwagens bildet ein 50 cm
hohes Rad von Eisen, welches in
einem Flügel eingesetzt ist; der
vordere Theil dieses Flügels ruht
auf den hinteren Enden der Deichsel, wäh
rend der obere Theil in einen runden Zapfen
endigt und dazu dient, um den Wagen zu
einem Ganzen zusammenzufügen und rasch
zerlegen zu können.
Auf dem oberen Theil und auf dem
Rahmen des Wagens ruht das sog. „Ver
brennungsgitter“ aus geschmiedetem Eisen,
auf welchem der Cadaver vermittelst einer
an den Vordertheilen angebrachten und durch
eine Kurbel dreh-, einleg- und herausnehm
baren Achse leicht aufgeladen und transpor-
tirt werden kann.
Auf diesem Gitter wird die Obduction
des Cadavers vorgenommen und auf dem
selben wird auch der Cadaver verbrannt, in
dem er auf den, an dem oberen Theile des
Ofens angebrachten Schienen und mit Hilfe

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