Titel:
Einleitung in die Pathologie
Personen:
Hedwig, Johann WikipediaLudwig, Christian Gottlieb Wikipedia
PURL:
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den vorzüglichsten Gebrechen, d. i. von der nach«
sten Ursache und der Krankheit, entweder unmictel»
Lar, oder nach und nach abhangen. Andere kom»
men von den Lebenskräften des kranken Körpers,
als Ueberbleibseln der Gesundheit her. Noch an«
dere sind nur zufällig, und werden von einer,neuen
Krankheit oder andern Ursachen hervorgebracht.
Man könnte diese mit dem allgemeinen Namen:
Krankheiten der Zufalle oder der Symptomen
anzeigen. Da ich aber nur die verlezten Werrich«
tungen Symptomen nenne: so will ich zuerst die
von der Krankheit unterschiedenen Veränderungen
erwägen, und dann zu den eigentlich sogenannten
Symptomen fortschreiten.
§. 192.
Der Kranke lebt nicht nur; sondern er kan
auch sogar einige Verrichtungen eines gesunden
Menschen vollziehen. Ja die Lebhaftigkeit des Le»
Lens oder die Lebenskraft unterliegt nicht einmahl
in den allgemeinen Krankheiten gänzlich,;. E. den
Fiebern und Entzündungen. Demnach erfordert
es die Pflicht von einem die Kranken erforschenden
Arzte, daß er auf diese innern Kräfte des Körpers
wohl Achtung gebe, weil sie die Veränderungen
bewirken, die zur Bezwingung des Stoffes einer
Kränkheit gehören, da sie zumahl nicht alle»
mahl zur Genesung dienlich, sondern öfters zu
sehr angestrengt sind, auch oft darnieder liegen.

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